Teppichkäfer

Aussehen

Teppichkäfer

Der Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae) ist ein recht kleiner Käfer mit ovalem Körperumriss. Die Tiere werden ca. 3 bis 4 mm lang. Typisch ist ein rot gefärbter Bereich entlang der Flügelnaht – also an der Stelle, an der die beiden Flügel aneinander stoßen. Die Flügeldecken sind bis auf 3 helle, wellenförmige Querbinden überwiegend dunkel gefärbt. Die Larven werden bis zu 5 mm lang und sind stark behaart.

Teppichkäfer

Abbildung 1: Teppichkäfer sind Textilschädlinge

Lebensweise

Der Teppichkäfer lebt überwiegend in Häusern. Oft kommt er auch in Vogelnestern vor. Die frisch geschlüpften Käfer werden von Licht angezogen. Sie fressen Pollen und Nektar an Blüten und paaren sich hier auch. Eier legen die Käfer in den Monaten Mai und Juni ab. Kurz nach der Eiablage sterben sie. Die Larven leben sehr versteckt und fressen zum Beispiel an Wollteppichen oder Wolltextilien. Bis sich die Larven verpuppen, können mehrere Monate vergehen. Die Käfer schlüpfen ausschließlich im Frühjahr.

Vorkommen

Der Teppichkäfer ist eine einheimische Art und lebt sowohl in Gebäuden als auch im Freiland. In Wohnungen findet man die lichtscheuen Larven häufig zwischen Dielenritzen von Fußböden. Hier fressen sie Haare, die sich zwischen den Dielenritzen gesammelt haben. Auch unter Wollteppichen, in Kleiderschränken oder in Wäschetruhen kann man die Larven finden. Die Käfer fallen dagegen besonders häufig auf, wenn sie an den Fensterscheiben oder auf der Fensterbank sitzen.

Teppichkäfer

Abbildung 2: Die Larven des Wollkrautblütenkäfers (hier abgebildet) ähneln den Larven des Teppichkäfers

Wie kann man sich vor Befall schützen?

Da die Käfer im Frühjahr von außen ins Haus kommen, kann man sich vor einem Befall kaum schützen. Finden die Käfer im Haus Wollprodukte an denen sie ihre Eier ablegen können, so können sich die Larven hier meist auch entwickeln. Um einen Befall mit dem Teppichkäfer nicht zu begünstigen, sollten zum Beispiel Dielenritzen gründlich ausgesaugt werden, damit sich hier keine Haare ansammeln können, von denen sich die Larven ernähren. Wollteppiche und Wolltextilien sollten regelmäßig auf einen Befall mit diesen Textilschädlingen abgesucht werden.

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?

Teppichkäfer sind Textilschädlinge und Hygieneschädlinge. Ähnlich wie Kleidermotten können die Larven Löcher in Wolltextilien oder Wollteppiche fressen. Die Pfeilhaare können allergische Reaktionen der Haut oder auch der Atemwege hervorrufen. Bohren sich die Haare in die Haut ein, so bilden sich bei empfindlichen Personen juckende Quaddeln wie nach einem Mückenstich.

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?

Wenn Sie vermuten, dass in Ihrer Wohnung Teppichkäfer leben, so sollten Sie die Käfer von einem Schädlingsbekämpfungsunternehmen bestimmen lassen, das einem Berufsverband angehört. Hier kann man diese Käfer von anderen, ähnlich aussehenden Arten unterscheiden und Sie über Möglichkeiten einer Bekämpfung informieren. Die Profis vom DSV helfen Ihnen die Ursache für den Befall zu finden und wissen genau wie man diese Schädlinge am besten bekämpft.

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© Dr. Martin Felke, Text und Fotos

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Wir bieten qualifizierte Hilfe zum Teppichkäfer im Gebiet Wuppertal, Solingen, Remscheid und Hilden.

Beratung vor jeder Schädlingsbekämpfung

Was ein Schädling ist, wie er sich verhält und welchen Schaden er anrichten kann, ist für den Betroffenen oftmals nicht ersichtlich. Überreaktionen und eigene, voreilig durchgeführte Maßnahmen sind meist die Folge. Dies nützt lediglich den Schädlingen und richtet in einigen Fällen Schäden an, die für Mensch und Umwelt nicht unerheblich sind.

Einzig eine gründliche Beratung kann hier Abhilfe schaffen. Eine solche Beratung findet unsererseits vor jeder Maßnahme statt. Unser Ziel ist es, jeden Kunden nach Kräften über die Art des Schädlings, mögliche Ursachen und Folgeschäden zu informieren.

Bestimmung der zu bekämpfenden Schädlinge

Der Bekämpfung von Schädlingen geht immer auch eine eindeutige Bestimmung voraus. Ohne diese Vorarbeit kann eine Maßnahme gar nicht oder nur mit sehr geringem Erfolg durchgeführt werden.

Die eindeutige Bestimmung der zu bekämpfenden Schädlinge, die daraus resultierenden Erkenntnisse in Bezug auf Biologie, Verhalten und dem möglichen Schadbild sind entscheidend für den Erfolg einer Maßnahme und verhindern überdies den Einsatz nicht angemessener und daher für Mensch und Umwelt schädlicher Mittel.

Schädlingsbekämpfung dient nicht dem blindwütigen Abtöten von Lebewesen, sondern dem Erhalt unserer Gesundheit, dem Schutz unserer Nahrungsmittel und unserer Produktionsmittel. Eine Bekämpfung muss daher zielgerichtet, umweltverträglich und mit Rücksicht auf die menschliche Gesundheit durchgeführt werden.

Umweltverträglich heißt in erster Linie, dass die einzusetzenden Mittel und die zu ergreifenden Maßnahmen so zu gestalten sind, dass weder Mensch noch Umwelt oder Nicht-Zielorganismen hierdurch beeinträchtigt werden. Unser Handeln verfolgt diesen Grundsatz. Wir arbeiten giftfrei, solange es Ihnen nicht schadet.

Detalierte Informationen zu unserer Vorgehensweise finden Sie unter Leistungen!