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Viele Wespen – NABU gibt Verhaltenstipps

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Zuerst erschienen in Wuppertal Total vom 19,8,2018

Ob der Sommer früh oder spät in die Gänge kommt, ob er besonders heiß ist oder nicht – auf eines ist Verlass: Zu Kuchen oder Eis im Freien gesellen sich schnell ungebetene Gäste. Darunter sind die Wespen die gefürchtetsten. In manchen Jahren mehr, in manchen weniger. In diesem Supersommer-Jahr sind es besonders viele.

Auch bei uns in Wuppertal. Von einer Plage will Bärbel Holl. die Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung aber nicht sprechen. Die Wuppertalerin betreibt seit 30 Jahren eine Firma zur Schädlingsbekämpfung in unserer Stadt. Dabei hat sie die Erfahrung gemacht, dass es ziemlich regelmäßig – etwa alle fünf Jahre – mehr Wespen als üblich gebe.

Tipps vom NABU

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt beim Umgang mit Wespen die folgenden Verhaltensweisen.

  • Am Kaffeetisch und beim Grillen: Vermeidet heftige Bewegungen – Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen.
  • Die Insekten wegzupusten ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt den Wespen als Alarmsignal.
  • Es ist sinnvoll, Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nach dem Essen sollte bei Kindern der Mund abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken.
  • Um von den ungeliebten Tischgästen in Ruhe gelassen zu werden, empfiehlt sich eine „Ablenkfütterung“. Dazu eignen sich überreife Weintrauben am besten. Werden sie fünf bis zehn Meter vom Ort des eigentlichen Geschehens entfernt aufgestellt, halten die Früchte die Wespen in Schach.
  • Vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüllten Wespenfallen rät der NABU ganz ab. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert.
  • Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung.

Und wenn ein Insekt dann doch einmal zusticht, hilft es, eine halbierte Zwiebel auf den Stich zu drücken. Durch die ätherischen Öle und Verdunstungskälte werden Schmerz und Schwellung gelindert.

wespennest

Experte befreit Spielplatz von Wespen – Remscheider General Anzeiger

Schädlingsbekämpfer tötete die Insekten im Erdnest ab. Gefahr für Menschen war zu groß.

Von Tristan Krämer

Das Wespennest, das am Wochenende auf dem Spielplatz an der Adolf-Clarenbach-Straße in Lüttringhausen in einem Erdloch entdeckt wurde, ist Geschichte. Ein Schädlingsbekämpfer sprühte am Mittwochmittag zunächst ein insektizides Nervengift in den Hohlraum im Boden. Anschließend füllte er das Nest mit einem Schaum desselben Wirkmittels auf, um auch die Wespen im Anflugbereich unschädlich zu machen.

An ein Umsiedeln der Insekten sei nicht zu denken gewesen, erklärte Sebastian Rechkemmer, Schädlingsbekämpfer des Unternehmens Besto Hygienica, dem RGA vor Ort. „Bei Nestern in Höhlungen ist es extrem kompliziert, sie umzusiedeln, ohne dabei die Nesthülle zu beschädigen. Ein Wespennest hat ein ganz eigenes Klima, eine ganz eigene Biosphäre – die beim Umsiedeln von Erdnestern zu erhalten, ist nahezu unmöglich“, machte Rechkemmer deutlich. Zudem wäre es wohl sehr aufwendig gewesen, den Bereich um das Nest auszuheben. Bis zu einem halben Meter tief, schätzte Rechkemmer, hätte der verdichtete Erdboden entfernt werden müssen. „Zu dieser Zeit des Jahres kann so ein Wespenstaat aus rund 1000 Wespen bestehen. Bis zum Herbst kann er auf 3000 bis 4000 anwachsen“, beschrieb der Experte die Größe des Wespenvolks und der damit verbundenen Größe des Nestes.

Bevor Sebastian Rechkemmer den Insekten aber mit dem hochpotenten Nervengift zu Leibe rückte, hatte er sich unter anderem anhand ihrer Stirnplatten vergewissert, um welche Wespenart es sich in diesem Fall handelte. Schnell war klar: Ein Staat der Gemeinen Wespe – lateinisch Vespula vulgaris – hatte sich auf dem Spielplatz angesiedelt. Die baut ihre Nester gerne an dunklen Orten und nutzt dafür häufig Mäuse- oder Maulwurfbauten.

Grundsätzlich sehe er sich als „Mittler zwischen Umwelt und Mensch“, betonte Rechkemmer, und räumte mit dem Vorurteil auf, dass Schädlingsbekämpfer immer darauf aus sind, Tiere zu töten. Vielmehr müsse in jedem Einzelfall Artenschutz und Gefahrenabwehr abgewogen werden. Während auf einem Spielplatz zwischen Schaukel und Wippen die Sache recht eindeutig sei, liege es etwa bei Nestern unter dem Dachgiebel oft anders. „Wenn keine Gefahr von den Insekten ausgeht, versuchen wir den Kunden davon zu überzeugen, dass er auch gut mit ihnen zusammen leben kann“, sagte Rechkemmer. Zumal besonders geschützte Arten wie die Hornisse ohnehin nur dann abgetötet werden dürfen, wenn von ihnen eine konkrete Gefahr für Menschen ausgeht und das Nest nicht umgesiedelt werden kann. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro.

Wespen reduzieren die Mückenzahl

Für Bärbel Holl, Geschäftsführerin von Besto Hygienica, sind Wespen nicht die vielzitierten Plagegeister, sondern vor allem nützliche Helfer. „Sie bestäuben und schützen den Menschen vor kleinen Fliegen und Mücken, indem sie diese an die Larven verfüttern“, erklärte Holl. Auch deshalb folge ihr Unternehmen im Umgang mit Wespen den Grundsätzen des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbands und des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung.

 

Orginal Artikel Remscheider General Anzeiger vom 25,07,2018

Selbst ein Wespennest entfernen ?

Tipps von der Expertin

-> Aus einem Orginalartikel PR Online vom 10 Juli 2018

 

„Versuchen Sie nicht, selbst ein Wespennest zu entfernen“

In Herne ist ein Kleingärtner durch Wespenstiche gestorben. Ein solcher Fall ist zwar selten. Trotzdem warnen Schädlingsbekämpfer besonders Allergiker davor, einem Nest zu nahe zu kommen und es auf eigene Faust zu entfernen.

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bärbel Holl lieber darauf verzichtet, im Freien ein Stück Kuchen zu essen – wegen der Wespen. „Für mich kann schon ein Stich lebensgefährlich sein.“ Sie ist allergisch gegen das Insektengift. Dass ihr Verhalten nicht übertrieben ist, zeigt ein Fall aus Herne: Dort hatte ein Kleingärtner am vergangenen Freitag die Hecke stutzen wollen. Dabei schnitt er in ein Wespennest, das er wahrscheinlich übersehen hatte, berichtet die Polizei. Der Mann sei von den Insekten angegriffen und mehrmals gestochen worden. Er sei noch vor Ort gestorben. Die Polizei schließt einen allergischen Schock nicht aus.

Fälle wie diesen kennt Holl aus ihrem Berufsalltag. Sie arbeitet seit fast 30 Jahren als Schädlingsbekämpferin in Wuppertal. Jeden Tag rufen Menschen bei ihr an, weil sie ein Wespennest entdeckt haben: in der Hauswand, im Rolladenkasten, in der Dachgaube, im Garten, in der Garage, im Kindergarten, im Schwimmbad oder in der Firma. Oft fällt das Nest auf, bevor jemand gestochen wird. Manchmal nicht. Holl berichtet von einem Mann, der den Rasen mähte und über ein Nest im Boden fuhr, das er übersehen hatte. Die Insekten fühlten sich angegriffen und stachen zu. Der Mann musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden und habe es überlebt. „Todesfälle sind zum Glück sehr selten.“

Aber woran ist ein Nest zu erkennen, wenn es nicht gut sichtbar an einer Hauswand hängt? „An einer Situation wie am Düsseldorfer Flughafen“, sagt Holl. „Sie sehen ein permanentes Starten und Landen.“ Zum Beispiel vor einer Hecke. Es kann aber auch vor einer Hauswand sein, in der nur ein kleines Loch ist. „Jedes Loch, hinter dem ein Hohlraum ist, eignet sich für ein Nest.“ Und dann? Betroffene können sich an einen Schädlingsbekämpfer vor Ort wenden, sie können aber auch Naturschutzverbände oder die Behörden vor Ort um Rat fragen. „Versuchen Sie aber nicht, ein Wespennest selbst zu entfernen“, warnt Holl, die auch Vorsitzende des Vereins für ökologische Schädlingsbekämpfung ist.

Immer wieder höre sie trotzdem von Menschen, die glaubten, die Situation im Griff zu haben, weil sie angeblich nur ein Dutzend der Insekten gesehen hätten – ein Irrtum: „Vielen Menschen fehlt einfach das biologische Wissen“, sagt Holl. „In einem Nest sind mehrere Hundert Wespen.“ Und sie würden angreifen, wenn sie sich bedroht fühlten. „Dann können Sie nur noch schauen, dass Sie schnell wegkommen.“

Gelegentlich höre sie auch, dass jemand schon einmal ein Nest entfernt habe, ohne dass ihm etwas passiert sei. „Vielleicht im April oder Mai, wenn es noch nicht so groß ist.“ Aber im Juli und August wachse ein Nest und mit ihm die Population. Auch erlebe sie es regelmäßig, dass Betroffene das Loch in einer Hauswand mit Mörtel zuschmierten und glaubten, dadurch sei das Problem gelöst. Aber die Wespen könnten sich hindurch arbeiten, auch durch Montageschaum oder ähnliche Materialien.
„Vor allem möchte ich davor warnen, ein Nest mit irgendeinem Spray zu bearbeiten“, sagt die Schädlingsbekämpferin. „Sie spielen mit Ihrem Leben.“ Sie selbst gehe kein Risiko ein: Ihre Mitarbeiter müssten einen dicken Schutzanzug tragen, wenn sie ein Nest entfernen. Pro Jahr seien es zwischen zwischen 500 und 1000. Viel mehr ließen sie aber hängen. Denn grundsätzlich stehen Wespennester unter Naturschutz. Theoretisch kann in NRW sogar ein Bußgeld fällig werden, wenn eine Wespe grundlos getötet wird. „Wir dürfen ein Nest nur abtöten, wenn von ihm eine Gefahr ausgeht.“ Sonst werden die Wespen in Ruhe gelassen. Sie empfehle dann zum Beispiel Fliegengitter in den Fenstern, damit die Insekten nicht ins Haus kommen könnten, sagt Holl. „Mit vielen Nestern können Sie wunderbar leben.“

Wespen

Wespennest entfernen in Wuppertal

Aktuell im September 2016 – Wespennest entfernen in Wuppertal !

Die Wespensaison geht zu Ende, die Staaten fangen an abzusterben und besonders in dieser Zeit, gestaltet sich das Zusammenleben mit den Wespen oft als sehr schwierig,
zumal dieser Prozess noch bis zum Ende des Herbstes dauern kann.

Wir entfernen Ihnen Ihr Nest zum Komplettpreis von € 120 incl. Anfahrt zzgl. MwSt.

Wespe

Wespenbekämpfung Wespennotdienst Wuppertal

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Aus aktuellem Anlass haben wir Ihnen einige Information zum Thema:
Wespenbekämpfung,Wespennotdienst, Wespennest entfernen in Wuppertal hier zusammengetragen.

Wie kann man sich vor Wespen  schützen?

Um zu vermeiden, dass Wespen in die Wohnung kommen, können Insektenschutzgitter an den Fenstern angebracht werden. Im Herbst werden die Tiere oft lästig, wenn sie am Frühstückstisch auftauchen und sich über Wurst, Marmelade oder Kuchen hermachen. Um dies zu verhindern müssen die Lebensmittel mit einer Abdeckhaube geschützt werden. Honig- oder Marmeladengläser müssen gut verschlossen werden. Auch sollte man darauf achten, dass Flaschen mit zuckerhaltigen Getränken nicht offen herum stehen, damit keine Wespen hineinfallen können. Aus dem gleichen Grund sollte man Limonadengläser abdecken.

Welche Probleme verursachen die Wespen ?

Wespenstiche sind sehr schmerzhaft. Besonders gefährdet sind Allergiker – bei empfindlichen Menschen kann bereits ein einzelner Wespenstich gefährliche Folgen haben. Generell sollte man bei Stichen im Mundbereich zum Arzt gehen. Wenn die Schleimhäute im Bereich der Luftröhre infolge eines Wespenstiches anschwellen, so kann dies für die Betroffenen lebensgefährlich sein. Wespen gelten darüber hinaus als Hygieneschädlinge, da sie Krankheitserreger und Schimmelpilze verbreiten können. In Bäckereien und anderen Lebensmittelbetrieben haben diese Insekten daher nichts zu suchen.

Wie kann man  Wespen am besten bekämpfen?

Wespen können mit Kontaktinsektiziden bekämpft werden. Alternativ können die Kolonien aber auch umgesiedelt werden. Wespen ohne Schutzkleidung zu bekämpfen oder gar umzusiedeln, ist sehr gefährlich. Daher sollten Sie sich an ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen wenden, das einem Berufsverband angehört, wenn Sie Probleme mit einem Wespennest im Haus haben. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner, die sich mit diesen Schädlingen bestens auskennen.

Auszug der Kundeninformation der Berufsverbände:
Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung e. V. (Vfös) © Text und Fotos: Dr. Martin Felke

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Dem Wespennotdienst geht immer auch eine eindeutige Bestimmung voraus. Ohne diese Vorarbeit kann eine Maßnahme gar nicht oder nur mit sehr geringem Erfolg durchgeführt werden.

Wespennotdienst dient nicht dem blindwütigen Abtöten von Lebewesen, sondern dem Erhalt unserer Gesundheit, dem Schutz unserer Nahrungsmittel und unserer Produktionsmittel. Eine Bekämpfung muss daher zielgerichtet, umweltverträglich und mit Rücksicht auf die menschliche Gesundheit durchgeführt werden.


Zusammen mit dem DSV hat der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung e.V. (Vfös) das Progamm faire Wespe ins Leben gerufen !

Grundsätze einer fairen Wespenbekämpfung

1. Das Erstgespräch mit dem Kunden ist beratend: Dabei wird die Notwendigkeit der Maßnahme besprochen, Artenschutzverordnung und Tierschutzgesetz berücksichtigt, mögliche Alternativverfahren vorgestellt und der zu erwartende Endpreis genannt. Dabei sind bereits die Kosten für Material, Lohnanteil und die Mehrwertsteuer berücksichtigt.

2. Bereits im (ggf. kostenpflichtigen) Beratungsgespräch werden erste Handlungshilfen und Tipps zur Beruhigung des Anrufers gegeben. Es wird dem Kunden angezeigt, sobald Kosten entstehen / ein Vertragsverhältnis entsteht.

3. Die geeignete Vorgehensweise wird gemeinsam mit dem Kunden abgestimmt. Der Kunde wird über die Wirkungsweise des auf- / eingebrachten Insektizides informiert. Die Überlegungen zu Alternativverfahren schließen auch die Möglichkeit des Umsetzens des Nestes mit ein.

4. Das Bekämpfungsprotokoll enthält den Namen der Insektenart, den Namen des Schädlingsbekämpfers und das eingesetzte Präparat. Betriebe halten eine Produktinformation zu den eingesetzten Mitteln bereit und stellen sie dem Kunden auf Wunsch zur Verfügung.

5. Mit der Durchführung der Arbeiten werden ausschließlich ausgebildete und regelmäßig fortgebildete Mitarbeiter betraut. Geeignete Fortbildungen werden z.B. vom Berufsverband DSV e.V. und vom VFöS e.V. angeboten.

Alle Infos finden Sie auf der Seite www.faire-wespe.de


WDR Lokalzeit vom 5 und 6.8 2015

Studiogast: Bärbel Holl, Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung: Lokalzeit Südwestfalen vom 05.08.2015.
Interview mit Bärbel Holl zur aktuellen Situation der Wespenlage.

Sie sehen einen Ausschitt aus der Lokalzeit.