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Hitzesommer Wespen: Kammerjäger haben viel zu tun

Berlin – Kammerjäger sind wegen überdurchschnittlich vieler Wespen diesen Sommer besonders gefragt gewesen. Teilweise waren Wartezeiten von bis zu zwei Wochen üblich, wie die Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, Bärbel Holl, sagte. „In diesem Jahr sind wegen des guten Wetters deutlich weniger Wespen auf natürlichem Weg gestorben“, erklärte sie. „Die Kollegen sind in einem normalen Jahr schon ausgelastet, die zusätzlichen Termine müssen in den laufenden Betrieb integriert werden.“

Sie beobachte zudem, dass Betroffene ungeduldiger seien als früher. So habe ihr ein Kunde bereits mit einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gedroht, weil er einige Tage auf einen Termin habe warten müssen. Die längeren Wartezeiten kämen auch dadurch zustande, dass beispielsweise Schulen und Altenheime Priorität hätten.

Aus Naturschutzgründen sollten Wespennester aber nicht ohne weiteres entfernt werden – es brauche einen vernünftigen Grund für die Beseitigung, etwa wenn die Nester in der Nähe besonders gefährdeter Menschen sind. Ob ein solcher Grund vorliegt, könnten Naturschutzverbände und Kammerjäger beantworten, erklärte die Biologin Melanie von Orlow vom Naturschutzbund (Nabu).

Wer nur Angst vor Wespen hat, kann sich etwa mit einem Fliegengitter vor den Fenstern schützen. Experten können Nester auch umsiedeln.

Orginalartikel hier:

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hitzesommer-wespen-kammerjaeger-haben-viel-zu-tun.57f24382-05e1-4627-8fad-1677fe52ca92.html

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Wespennester entfernen – Was erlaubt ist und was es kostet

Von Alexander Barth 15.08.2018 – 07:24 Uhr
erschienen in WAZ vm 15,8,2018

Wer ein brummendes Wespennest zu Hause entdeckt, wird leicht panisch. Mit unserem
Ratgeber vermeiden Sie Konflikte mit Abzockern oder dem Gesetz.

Sie entdecken zu Hause ein brummendes Wespennest und wollen es loswerden. Was Sie jetzt
nicht tun sollten: Im Internet den erstbesten Anbieter wählen. Misstrauen ist schon
angezeigt, wenn der Anruf in einem Callcenter landet und der Gesprächspartner ohne
Beratung eine schnelle Lösung verspricht. Die Alarmglocken sollten spätestens schrillen,
wenn die so bestellten Mitarbeiter vor Ort auf Sofortzahlung mit Kreditkarte bestehen, statt
eine nachvollziehbare Rechnung vorzulegen.
Wer sich darauf einlässt, wird um mehr als ein Wespennest erleichtert: Manche Gauner scheinen die beseitigten Tiere einzeln abzurechnen und verlangen mitunter Beträge in vierstelliger Höhe für wenige Minuten Arbeit. „Wenn man reingefallen ist, sofort die Polizei rufen“, rät Barbara Holl. Die Wuppertalerin sitzt im Vorstand des Vereins für ökologische Schädlingsbekämpfung (VFöS). Ihr Anliegen: das Ökosystem als Ganzes im Blick zu behalten. „Zuerst prüfen wir, ob es eine andere Lösung gibt. Aber das Abtöten einzelner Nester im begründeten Einzelfall gefährdet den Arterhalt nicht“, erklärt sie.

Feuerwehr ist selten zuständig

Diese Maßnahme gestattet das Naturschutzgesetz jedoch nur, wenn ein „vernün iger Grund“vorliegt. Das sollte Fachleuten überlassen bleiben – die Feuerwehr greit allenfalls in akutenNotfällen ein. Geprüfte Schädlingsbekämpfer können Arten bestimmen, Risiken einschätzen und verantwortlich mit Insektengi en umgehen. Ohne letztere geht es beim Entfernen nicht. „Wir können die Tiere nicht totstreicheln“, räumt die Expertin mit realitätsfernen Vorstellungen auf. Ebensowenig sei das die einzige Lösung, im Gegenteil: „Viele, die sich panisch bei uns melden, beruhigen wir. Die meisten können mit ihrem Nest leben.“

usw…
Lesen Sie den ganzen Artikl als PDF:
Wespennester entfernen – Was erlaubt ist und was es kostet _ waz.de _ Leben_02.pdf

 

wespen wuppertal total

Viele Wespen – NABU gibt Verhaltenstipps

https://wuppertal-total.de/stadtleben/viele-wespen-nabu-gibt-verhaltenstipps/

Zuerst erschienen in Wuppertal Total vom 19,8,2018

Ob der Sommer früh oder spät in die Gänge kommt, ob er besonders heiß ist oder nicht – auf eines ist Verlass: Zu Kuchen oder Eis im Freien gesellen sich schnell ungebetene Gäste. Darunter sind die Wespen die gefürchtetsten. In manchen Jahren mehr, in manchen weniger. In diesem Supersommer-Jahr sind es besonders viele.

Auch bei uns in Wuppertal. Von einer Plage will Bärbel Holl. die Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung aber nicht sprechen. Die Wuppertalerin betreibt seit 30 Jahren eine Firma zur Schädlingsbekämpfung in unserer Stadt. Dabei hat sie die Erfahrung gemacht, dass es ziemlich regelmäßig – etwa alle fünf Jahre – mehr Wespen als üblich gebe.

Tipps vom NABU

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt beim Umgang mit Wespen die folgenden Verhaltensweisen.

  • Am Kaffeetisch und beim Grillen: Vermeidet heftige Bewegungen – Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen.
  • Die Insekten wegzupusten ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt den Wespen als Alarmsignal.
  • Es ist sinnvoll, Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nach dem Essen sollte bei Kindern der Mund abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken.
  • Um von den ungeliebten Tischgästen in Ruhe gelassen zu werden, empfiehlt sich eine „Ablenkfütterung“. Dazu eignen sich überreife Weintrauben am besten. Werden sie fünf bis zehn Meter vom Ort des eigentlichen Geschehens entfernt aufgestellt, halten die Früchte die Wespen in Schach.
  • Vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüllten Wespenfallen rät der NABU ganz ab. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert.
  • Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung.

Und wenn ein Insekt dann doch einmal zusticht, hilft es, eine halbierte Zwiebel auf den Stich zu drücken. Durch die ätherischen Öle und Verdunstungskälte werden Schmerz und Schwellung gelindert.

Extra tipp

Frau ist allergisch auf Wespenstiche – deshalb wurde sie zum Opfer skrupelloser Betrüger

Erschienen auf extratipp.com

Helga Sauer reagiert allergisch auf Wespenstiche. Als die Frankfurterin zuhause zwei Nester entdeckt, ruft sie aus Angst sofort einen Schädlingsbekämpfer. Doch die Seniorin wird Opfer einer bundesweit aktuellen Abzock-Masche.

Region Rhein-Main – Ihre Todesangst vor Wespen hat Helga Sauer zum Opfer skrupelloser Betrüger gemacht. Satte 1573 Euro musste die Frankfurterin für das Entfernen zweier Wespennester zahlen. An zwei Männer, die nicht einmal Werkzeug dabei hatten. „Die beiden haben schon an der Haustür darauf bestanden, dass ich bar oder mit EC-Karte zahle“, sagt Sauer. In ihrer Not überweist die 74-Jährige den Betrag. Erst später wird ihr klar, dass sie dreisten Abzockern in die Falle gegangen ist. Rückblick: Helga Sauer entdeckt ein Wespennest im Rollladenkasten ihrer Gästetoilette und ein weiteres in einem Blumenkübel im Garten. Für die Seniorin blanker Horror, denn sie reagiert allergisch auf Wespenstiche. Die Folge wäre ein anaphylaktischer Schock und ein Kampf um Leben und Tod. „Die Tiere waren schon in den Flur und in die Küche eingedrungen“, sagt Sauer. Ihre Tochter Katja Seufert macht sich im Internet auf die Suche nach einem Schädlingsbekämpfer. Die Zeit drängt, denn Seufert ist am nächsten Morgen wieder unterwegs und will ihre Mutter nicht alleine mit den Wespen lassen: „Deshalb war es wichtig, dass wir jemanden finden, der die Nester am selben Tag entfernt“, sagt sie. Sie landet bei der DHE Haus- und Gebäudetechnik GmbH, mit Sitz in Regensburg. Dort bekommt sie einen Termin. „Am Telefon nannte man mir nur die Anfahrtspausschale von 49 Euro“, sagt Seufert. Was sie da noch nicht ahnt: Die Verbraucherschutzzentrale Hessen warnt aktuell vor der Firma. Erst kurz vor 23 Uhr klingeln zwei vermeintliche Fachmänner und beginnen mit ihrer Arbeit. Sie haben alle Mühe, die Nester zu entfernen. Bei dem Exemplar im Garten scheitern sie sogar und der Mitarbeiter, der keinen Schutzanzug trägt, wird gestochen. Insgesamt versprühen die Männer sieben Flaschen eines Kontaktgiftes gegen die Wespen. Kosten pro Flasche: 95 Euro. Dazu kommen eine Arbeitspauschale von 49 Euro, eine Einsatzpauschale von 289 Euro, Kosten in Höhe von 199 Euro für die Arbeitszeit pro angefangener Viertelstunde und die Reinigung von 120 Euro plus Mehrwertsteuer.

Bärbel Holl, Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, kennt die Masche. Täglich melden sich Opfer aus ganz Deutschland bei ihr und berichten von ähnlichen Fällen, die sie mit unseriösen Schlüsseldiensten vergleicht, weil sie auf ähnliche Weise abkassieren: „Am Telefon ist ein Call-Center das den Auftrag an einen Subunternehmer weitergibt und dafür eine Art Provision erhält“, sagt die Expertin: „Ein seriöses Unternehmen stellt am Telefon Fragen zum Nest oder lässt sich Fotos zusenden und kann so meist schon klären, ob es eine Art ist, die problemlos bleiben kann. Das Abtöten sollte nur geschehen, wenn sich die Wespen in einem Gefahrenbereich befinden.“ Das bestätigt Berthold Langenhorst, Sprecher des Nabu Hessen: „Lediglich die Deutsche und Gemeine Wespe bauen ihre Nester in der Nähe von Menschen und sind die einzigen, die lästig werden können. Es gibt etwa 20 andere Arten, von denen wir gar nichts mitbekommen.“ Ohnehin sind Wespen durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Und sie nutzen ihre Nester nur für ein Jahr. Danach trocknet das Nest aus. Gründe für das Entfernen eines Nestes seien laut Frankfurter Umweltamt, wenn sich ein Nest im Rollladenkasten eines Kinderzimmers befindet oder wenn Menschen allergisch auf Insektenstiche reagieren. „Dann würde das Entfernen etwa zwischen 120 bis 250 Euro kosten“, sagt Holl. Helga Sauer hat bei der Polizei Anzeige erstattet und nimmt ihren Fall zum Anlass, andere zu warnen: „Am besten schützt man sich, indem man vorher die Telefonnummer eines Schädlingsbekämpfers aus der Umgebung parat hat.“

Dirk Beutel

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Experte befreit Spielplatz von Wespen – Remscheider General Anzeiger

Schädlingsbekämpfer tötete die Insekten im Erdnest ab. Gefahr für Menschen war zu groß.

Von Tristan Krämer

Das Wespennest, das am Wochenende auf dem Spielplatz an der Adolf-Clarenbach-Straße in Lüttringhausen in einem Erdloch entdeckt wurde, ist Geschichte. Ein Schädlingsbekämpfer sprühte am Mittwochmittag zunächst ein insektizides Nervengift in den Hohlraum im Boden. Anschließend füllte er das Nest mit einem Schaum desselben Wirkmittels auf, um auch die Wespen im Anflugbereich unschädlich zu machen.

An ein Umsiedeln der Insekten sei nicht zu denken gewesen, erklärte Sebastian Rechkemmer, Schädlingsbekämpfer des Unternehmens Besto Hygienica, dem RGA vor Ort. „Bei Nestern in Höhlungen ist es extrem kompliziert, sie umzusiedeln, ohne dabei die Nesthülle zu beschädigen. Ein Wespennest hat ein ganz eigenes Klima, eine ganz eigene Biosphäre – die beim Umsiedeln von Erdnestern zu erhalten, ist nahezu unmöglich“, machte Rechkemmer deutlich. Zudem wäre es wohl sehr aufwendig gewesen, den Bereich um das Nest auszuheben. Bis zu einem halben Meter tief, schätzte Rechkemmer, hätte der verdichtete Erdboden entfernt werden müssen. „Zu dieser Zeit des Jahres kann so ein Wespenstaat aus rund 1000 Wespen bestehen. Bis zum Herbst kann er auf 3000 bis 4000 anwachsen“, beschrieb der Experte die Größe des Wespenvolks und der damit verbundenen Größe des Nestes.

Bevor Sebastian Rechkemmer den Insekten aber mit dem hochpotenten Nervengift zu Leibe rückte, hatte er sich unter anderem anhand ihrer Stirnplatten vergewissert, um welche Wespenart es sich in diesem Fall handelte. Schnell war klar: Ein Staat der Gemeinen Wespe – lateinisch Vespula vulgaris – hatte sich auf dem Spielplatz angesiedelt. Die baut ihre Nester gerne an dunklen Orten und nutzt dafür häufig Mäuse- oder Maulwurfbauten.

Grundsätzlich sehe er sich als „Mittler zwischen Umwelt und Mensch“, betonte Rechkemmer, und räumte mit dem Vorurteil auf, dass Schädlingsbekämpfer immer darauf aus sind, Tiere zu töten. Vielmehr müsse in jedem Einzelfall Artenschutz und Gefahrenabwehr abgewogen werden. Während auf einem Spielplatz zwischen Schaukel und Wippen die Sache recht eindeutig sei, liege es etwa bei Nestern unter dem Dachgiebel oft anders. „Wenn keine Gefahr von den Insekten ausgeht, versuchen wir den Kunden davon zu überzeugen, dass er auch gut mit ihnen zusammen leben kann“, sagte Rechkemmer. Zumal besonders geschützte Arten wie die Hornisse ohnehin nur dann abgetötet werden dürfen, wenn von ihnen eine konkrete Gefahr für Menschen ausgeht und das Nest nicht umgesiedelt werden kann. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro.

Wespen reduzieren die Mückenzahl

Für Bärbel Holl, Geschäftsführerin von Besto Hygienica, sind Wespen nicht die vielzitierten Plagegeister, sondern vor allem nützliche Helfer. „Sie bestäuben und schützen den Menschen vor kleinen Fliegen und Mücken, indem sie diese an die Larven verfüttern“, erklärte Holl. Auch deshalb folge ihr Unternehmen im Umgang mit Wespen den Grundsätzen des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbands und des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung.

 

Orginal Artikel Remscheider General Anzeiger vom 25,07,2018

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Volle Kanne ZDF 12.7.2018 Wespennest umsiedeln / Infos

Wespen sind wichtig für das Ökosystem. Wespennester können allerdings problematisch werden. Wie man diese wieder los wird und wie man sich am besten verhält, wenn Wespen herumschwirren, weiß Schädlingsbekämpferin Bärbel Holl.

(Auszug der Sendung vom 13.6.2018 Volle Kanne ZDF, nur mit Bärbel Holl vom Verein für ökologische Schädlingsbekämpfung)

 

Orginal-TV Beitrag bei ZDF Volle Kanne ansehen…

Selbst ein Wespennest entfernen ?

Tipps von der Expertin

-> Aus einem Orginalartikel PR Online vom 10 Juli 2018

 

„Versuchen Sie nicht, selbst ein Wespennest zu entfernen“

In Herne ist ein Kleingärtner durch Wespenstiche gestorben. Ein solcher Fall ist zwar selten. Trotzdem warnen Schädlingsbekämpfer besonders Allergiker davor, einem Nest zu nahe zu kommen und es auf eigene Faust zu entfernen.

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bärbel Holl lieber darauf verzichtet, im Freien ein Stück Kuchen zu essen – wegen der Wespen. „Für mich kann schon ein Stich lebensgefährlich sein.“ Sie ist allergisch gegen das Insektengift. Dass ihr Verhalten nicht übertrieben ist, zeigt ein Fall aus Herne: Dort hatte ein Kleingärtner am vergangenen Freitag die Hecke stutzen wollen. Dabei schnitt er in ein Wespennest, das er wahrscheinlich übersehen hatte, berichtet die Polizei. Der Mann sei von den Insekten angegriffen und mehrmals gestochen worden. Er sei noch vor Ort gestorben. Die Polizei schließt einen allergischen Schock nicht aus.

Fälle wie diesen kennt Holl aus ihrem Berufsalltag. Sie arbeitet seit fast 30 Jahren als Schädlingsbekämpferin in Wuppertal. Jeden Tag rufen Menschen bei ihr an, weil sie ein Wespennest entdeckt haben: in der Hauswand, im Rolladenkasten, in der Dachgaube, im Garten, in der Garage, im Kindergarten, im Schwimmbad oder in der Firma. Oft fällt das Nest auf, bevor jemand gestochen wird. Manchmal nicht. Holl berichtet von einem Mann, der den Rasen mähte und über ein Nest im Boden fuhr, das er übersehen hatte. Die Insekten fühlten sich angegriffen und stachen zu. Der Mann musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden und habe es überlebt. „Todesfälle sind zum Glück sehr selten.“

Aber woran ist ein Nest zu erkennen, wenn es nicht gut sichtbar an einer Hauswand hängt? „An einer Situation wie am Düsseldorfer Flughafen“, sagt Holl. „Sie sehen ein permanentes Starten und Landen.“ Zum Beispiel vor einer Hecke. Es kann aber auch vor einer Hauswand sein, in der nur ein kleines Loch ist. „Jedes Loch, hinter dem ein Hohlraum ist, eignet sich für ein Nest.“ Und dann? Betroffene können sich an einen Schädlingsbekämpfer vor Ort wenden, sie können aber auch Naturschutzverbände oder die Behörden vor Ort um Rat fragen. „Versuchen Sie aber nicht, ein Wespennest selbst zu entfernen“, warnt Holl, die auch Vorsitzende des Vereins für ökologische Schädlingsbekämpfung ist.

Immer wieder höre sie trotzdem von Menschen, die glaubten, die Situation im Griff zu haben, weil sie angeblich nur ein Dutzend der Insekten gesehen hätten – ein Irrtum: „Vielen Menschen fehlt einfach das biologische Wissen“, sagt Holl. „In einem Nest sind mehrere Hundert Wespen.“ Und sie würden angreifen, wenn sie sich bedroht fühlten. „Dann können Sie nur noch schauen, dass Sie schnell wegkommen.“

Gelegentlich höre sie auch, dass jemand schon einmal ein Nest entfernt habe, ohne dass ihm etwas passiert sei. „Vielleicht im April oder Mai, wenn es noch nicht so groß ist.“ Aber im Juli und August wachse ein Nest und mit ihm die Population. Auch erlebe sie es regelmäßig, dass Betroffene das Loch in einer Hauswand mit Mörtel zuschmierten und glaubten, dadurch sei das Problem gelöst. Aber die Wespen könnten sich hindurch arbeiten, auch durch Montageschaum oder ähnliche Materialien.
„Vor allem möchte ich davor warnen, ein Nest mit irgendeinem Spray zu bearbeiten“, sagt die Schädlingsbekämpferin. „Sie spielen mit Ihrem Leben.“ Sie selbst gehe kein Risiko ein: Ihre Mitarbeiter müssten einen dicken Schutzanzug tragen, wenn sie ein Nest entfernen. Pro Jahr seien es zwischen zwischen 500 und 1000. Viel mehr ließen sie aber hängen. Denn grundsätzlich stehen Wespennester unter Naturschutz. Theoretisch kann in NRW sogar ein Bußgeld fällig werden, wenn eine Wespe grundlos getötet wird. „Wir dürfen ein Nest nur abtöten, wenn von ihm eine Gefahr ausgeht.“ Sonst werden die Wespen in Ruhe gelassen. Sie empfehle dann zum Beispiel Fliegengitter in den Fenstern, damit die Insekten nicht ins Haus kommen könnten, sagt Holl. „Mit vielen Nestern können Sie wunderbar leben.“

arbeitsschutzkleidung-wespenbekaempfung

Arbeitsschutzkleidung in der Wespenbekämpfung

Schädlingsbekämpfung / Arbeitsschutz

Arbeitsschutz ist ein wichtiger Bestandteil der professionellen Schädlingsbekämpfung.
Im Bild sehen Sie, wie geschützt unser Techniker an ein Wespennest geht: Sicherheitsschuhe, ein stichsicherer Overall mit integriertem Gesichtsschutz und Helm,  spez. Feuerwehrhandschuhe.
Damit wird klar, wenn man sich einem Wespennest nähert, kann von diesem Staat eine große Gefahr ausgehen.Es sind meist mehrere Hundert aktive Arbeiterinnen im Nest und ständig kommen noch Wespen vom Ausflug ins Nest zurück.
Zudem funktioniert das Staatensystem der Wespen sehr gut, es wird bei Annäherung an das Nest quasi ein Alarm ausgelöst und die Wespen greifen an, um ihr Nest zu verteidigen und den Nachwuchs und die Königin zu beschützen.

Nähern Sie sich bitte nicht ungeschützt einem Wespennest. Niemand von Ihnen wird eine solche Schutzkleidung zu Hause liegen haben. Unserer Ansicht nach, ist auch eine Imkerjacke nicht der ausreichende Schutz, zumal, wenn man diese einfach über einer normalen Jeans trägt.
Durch herkömmliche Stoffe können Wespen mühelos durchstechen.
Ein Angriff der Wespen, bei dem Sie  mehrfach gestochen würden, könnte evtl. sogar lebensbedrohlich sein.
Deshalb überlassen Sie die Bekämpfung eines Wespennestes den geprüften Schädlingsbekämpfern aus unserem Unternehmen.

Arbeitsschutz bei der Wespenbekämpfung sieht so aus:

arbeitsschutzkleidung-wespenbekaempfung
Arbeitsschutzkleidung-Wespenbekämpfung
wespennest-im-Dach

Schädlingsbekämpfung / Wespenbekämpfung

Wespenbekämpfung an und in Gebäuden und um Gebäude herum

Jetzt geht es wieder los, mit den ersten Sonnenstrahlen und der zunehmenden Wärme fliegen die gelbschwarzen Arbeiterinnen aus den Wespennestern los um ihre sinnvolle Arbeit zu verrichten.
Sie fangen viele kleine andere Schadorganismen wie z.B. Fliegen ab,um damit die Larven in den Nestern zu füttern.
Manchmal vereinfachen sich die Wespen ihre Arbeit, in dem sie einfach an Ihr Grillfleisch im Garten gehen und sich kleine Stücke wegtackern, das geht schneller, als eine Fliege zu filetieren.

Wie erkennt man ein Wespennest?

Wenn Wespen an einer Stelle an Ihrem Gebäude wie  Rollladenkasten, Dachgaube oder im Garten in einem Erdloch u.s.w., regelmäßig ein und aus fliegen kann das auf ein Wespennest hinweisen. Vielleicht sehen Sie auch, dass die Arbeiterinnen Beutetiere oder Baumaterial unter sich tragen, dann können Sie sicher sein, dass hinter dem Einflug ein Wespennest gebaut wird.
Grundsätzlich bedeutet nicht jedes Nest eine Gefahr, deshalb empfehlen wir Ihnen bei Verdacht eine Beratungsgespräch mit uns. Zuerst am Telefon und wenn notwendig vor Ort.

Beratung zu einem Wespennest

Es ist zu klären, um welche Wespenart es sich handelt. Eine evtl. Gefahr für den Menschen, Haustiere oder das Gebäude geht nur von zwei Arten aus, der Gemeinen und der Deutschen Wespe.
Durch die große Staatenbildung können diese beiden Arten Probleme machen.
Beide Arten können wir, als geprüfte Schädlingsbekämpfer, ohne Genehmigung des Umweltamtes abtöten.
Aber zuerst wird geprüft, ob es sich wirklich um diese Arten handelt und wenn ja, ob das Nest jetzt/oder später eine ernsthafte Gefahr für Sie oder ihr Gebäude darstellt/darstellen wird.

Kosten für die Wespenbekämpfung

Bei normaler Erreichbarkeit kostet die Abtötung eines Wespennestes bei uns,je nach Mitteleinsatz, € 120,00 bis € 150,00 zzgl.MwSt..
Ab bestimmten Höhen wird es notwendig eine Arbeitsbühne dazu zu mieten, der Kostenaufwand muss mit der Verleihfirma abgesprochen werden.
Wir sagen Ihnen auf jeden Fall vorher, welche Kosten auf Sie zukommen werden und unser Schädlingsbekämpfer vor Ort fertigt vor dem Einsatz einen Vertrag mit ihnen aus, in dem die Kosten festgelegt werden.
Ebenso werden Sie genau aufgeklärt, welches Mittel eingesetzt wird und wie Sie sich nach dem Einsatz ( Fenster geschlossen halten u.s.w.) zu verhalten haben.

Die Beratung am Telefon ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Wespen

Wespennest entfernen in Wuppertal

Aktuell im September 2016 – Wespennest entfernen in Wuppertal !

Die Wespensaison geht zu Ende, die Staaten fangen an abzusterben und besonders in dieser Zeit, gestaltet sich das Zusammenleben mit den Wespen oft als sehr schwierig,
zumal dieser Prozess noch bis zum Ende des Herbstes dauern kann.

Wir entfernen Ihnen Ihr Nest zum Komplettpreis von € 120 incl. Anfahrt zzgl. MwSt.