wespennest

Wespennester entfernen – Was erlaubt ist und was es kostet

Von Alexander Barth 15.08.2018 – 07:24 Uhr
erschienen in WAZ vm 15,8,2018

Wer ein brummendes Wespennest zu Hause entdeckt, wird leicht panisch. Mit unserem
Ratgeber vermeiden Sie Konflikte mit Abzockern oder dem Gesetz.

Sie entdecken zu Hause ein brummendes Wespennest und wollen es loswerden. Was Sie jetzt
nicht tun sollten: Im Internet den erstbesten Anbieter wählen. Misstrauen ist schon
angezeigt, wenn der Anruf in einem Callcenter landet und der Gesprächspartner ohne
Beratung eine schnelle Lösung verspricht. Die Alarmglocken sollten spätestens schrillen,
wenn die so bestellten Mitarbeiter vor Ort auf Sofortzahlung mit Kreditkarte bestehen, statt
eine nachvollziehbare Rechnung vorzulegen.
Wer sich darauf einlässt, wird um mehr als ein Wespennest erleichtert: Manche Gauner scheinen die beseitigten Tiere einzeln abzurechnen und verlangen mitunter Beträge in vierstelliger Höhe für wenige Minuten Arbeit. „Wenn man reingefallen ist, sofort die Polizei rufen“, rät Barbara Holl. Die Wuppertalerin sitzt im Vorstand des Vereins für ökologische Schädlingsbekämpfung (VFöS). Ihr Anliegen: das Ökosystem als Ganzes im Blick zu behalten. „Zuerst prüfen wir, ob es eine andere Lösung gibt. Aber das Abtöten einzelner Nester im begründeten Einzelfall gefährdet den Arterhalt nicht“, erklärt sie.

Feuerwehr ist selten zuständig

Diese Maßnahme gestattet das Naturschutzgesetz jedoch nur, wenn ein „vernün iger Grund“vorliegt. Das sollte Fachleuten überlassen bleiben – die Feuerwehr greit allenfalls in akutenNotfällen ein. Geprüfte Schädlingsbekämpfer können Arten bestimmen, Risiken einschätzen und verantwortlich mit Insektengi en umgehen. Ohne letztere geht es beim Entfernen nicht. „Wir können die Tiere nicht totstreicheln“, räumt die Expertin mit realitätsfernen Vorstellungen auf. Ebensowenig sei das die einzige Lösung, im Gegenteil: „Viele, die sich panisch bei uns melden, beruhigen wir. Die meisten können mit ihrem Nest leben.“

usw…
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Wespennester entfernen – Was erlaubt ist und was es kostet _ waz.de _ Leben_02.pdf

 

Bärbel Holl kämpft gegen Vorurteile bei der Schädlingsbekämpfung

Stadtzeitung Wuppertal vom 3,08,2018

„Vorsichtig sollten die Leute dann sein, wenn man mich nicht kennt“

Wenn es ernst wird, will sie kaum einer kennen. Dabei ist sie ausgesprochen
sympathisch und eloquent. Bärbel Holl (63) von Beruf Schädligsbekämpferin
betreibt seit 20 Jahren die Firma „besto Hygienica“ mit Sitz am Barmer Loh,
eines von 911 deutschen Unternehmen dieser Art.
Im günstigsten Fall wurde sie schon augenzwinkernd mit „meine Kammersängerin“ vorgestellt.
Bärbel Holl hat ihren eigenen Weg gegen die Vorurteile gefunden. Sie dreht den Spieß um und
betrachtet die Sache von einer anderen Seite: „Vorsichtig sollten die Leute sein, wenn man
mich nicht kennt und nennt als Beispiel lächelnd die Inhaber von Gastronomiebetrieben. In
diesen Fällen hat sie in erster Linie Ratten und Mäuse im Sinn. Aber auch sonst dürfte ihre
Bekanntschaft eher zum Vorteil, denn zum Nachteil gereichen. Denkt man z.B. nur an jenen
50jährigen Herner Mitbürger, der in diesen Tagen nach einem Wespenangriff in seiner Kleingartenanlage
verstarb, wird deutlich, was gemeint ist.

 

Die Angst, als unsauber zu gelten

Wie bei allen Tabu-Themen ist Wissen ist die beste Waffe gegen Vorurteile. Das weiß auch
Bärbel Holl, eine ehemalige Werbeleiterin, die nach einer IHK-Ausbildung zur staatlich geprüften
Schädlingsbekämpferin als Leiterin ihres Berufsverbandes auch Standespolitik macht und
den Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung angehört. Sie weiß, dass es die
Angst ist, die die Menschen begleitet.
Die Angst gilt der Gefahr, als unsauber zu gelten, sobald sie oder einer ihrer Kollegen auftauchen.
Dabei geht es um vorbeugenden Gesundheitsschutz, bei die Aufklärung hier mehr denn je
Not tut. Ruhe bewahren, Problem erkannt, Problem gelöst, so die Devise. Visuelle Kontrollen
gehören in der Praxis ebenso wie endoskopische Untersuchungen zum Standardhandwerk.
Wer in ein Wespennest sticht oder sich mit im Handel erhältlichen Sprühmittel zu helfen
versuche, begebe sich in akute Lebensgefahr, wie nicht zuletzt das genannte Herner Beispiel
gezeigt habe. Um die 1000 Wespen können auf Angriff übergehen. Im Ernstfall bedarf es einer
entsprechenden Schutzausrüstung, um das Problem zu lösen, wobei bis zu 1000 € teure Umsiedlung
oder Vernichtung nur die letzten Alternativen sein sollten. Soweit brauche es indessen
häufig gar nicht zu kommen, denn viele Wespenarten (Haus-Feldwespe) sind im Gegensatz
zur „angriffslustigen deutschen Wespe“ eher harmloser Natur, mit denen man gefahrlos leben
kann. Der Fachmann kann oft schon nach einer telefonischen Beschreibung Rat erteilen und
die Situation entspannen. Dennoch gibt es Gartenbesitzer, die Bienen, Hummeln und Wespen
umbringen, was verboten ist.

Nicht weniger schwierig stellt sich in der Praxis die Bekämpfung von Ratten dar, die aufgrund
ihres Nagetriebes (Zähne wachsen ständig nach und müssen so gekürzt werden) massive Material-
und Vorratsschädlinge sind. Ein Großteil der Tiere lebt im Kanal, aber die Beköderung
dort gestaltet sich mittlerweile als kompliziert, da die vorgeschriebenen Köder nicht mit Wasser
in Berührung kommen dürfen.
Für die gesamte Vorgehensweise in der Nagerbekämpfung gelten seit 2014 strenge Vorschriften:
die RMMs (Risikominderungsmaßnahmen). Zu glauben, man könne die Nager ausrotten, sei
nicht nur deshalb eine Illusion. Bärbel Holl weiß: Wird nur eine Ratte vernichtet, erhöhen die
anderen ihre Geburtenrate von üblicherweise fünf bis sechs auf 15 bis 18 Geburten. Ratten
erlebten den Menschen nicht als Feind, so dass sie immer häufiger in dessen Lebensraum eindrängen.
Gewarnt seien alle, die mit Vogelfutter umgehen, Ratten sind nämlich vom Ursprung
her Körnerfresser und lieben dieses Futter besonders.

Skrupellose Geschäftemacher

Zu unterscheiden in der Schädlingsbekämpfung zwischen Gesundheits- und Vorratsschutz, Holzund
Bautenschutz sowie dem Pflanzenschutz. Bärbel Holl tritt für ein seriöses Berufsbild ein.
Sie sieht, wie die Angst und Unwissenheit die Menschen nicht selten in die Arme skrupelloser
Geschäftemacher treiben können und empfiehlt eine Beratung beim Fachmann. Die Preise
sind moderater als viele denken; sie liegen je nach Einzelfall nur in der Nähe von 150 Euro.
Ein ganz anderes Thema sind ungebetene, oft lästige, aber unter Naturschutz oder Artenschutz
stehende Gäste, wie Fledermäuse, Wiesel, Siebenschläfer und Waschbären, Marder oder dem
Maulwurf, wenn sie Haus und Hof Besuche abstatten.
Hier kann der Schädlingsbekämpfer in vielen Fällen beratend zur Seite stehen (z.B. Abwehrbleche
gegen Waschbären und Marder am Fallrohr). Ansonsten hilft es auch, sich beim Bund
für Naturschutz (BUND) oder bei der Jagdbehörde zu erkundigen. Wer z.B. Fledermäuse oder
Hornissen fängt, verletzt oder tötet, kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro belegt werden,
bei Mardern können es immerhin noch 5.000 Euro Buße sein.
Bei all diesen Themen geht es für Bärbel Holl um den völlig berechtigten Tier- und Artenschutz.
Deshalb liegt ihr viel an einer veränderten öffentlichen Wahrnehmung ihres Berufsbildes. Ein
Beruf, der seit 2004 ein Ausbildungsberuf mit männlicher Domäne geworden ist. Die Frauenquote
liegt bei 2 v.H., eine Quote, die Bärbel Holl gerne nach oben korrigieren möchte. (sj)

Schädlingsbekämpferin bestückt eine Rattenfalle mit Ködern

Vita
Bärbel Holl
Geboren 1955 in Wuppertal, aufgewachsen im Stadtteil Sudberg.
Ausbildung als Werbekauffrau. Ausbildung zur IHK geprüften Schädlingsbekämpferin.
Als 1.Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologische Schädlingsbekämpfung
e.V. (Berufsverband) macht sie auch Standespolitk ( wie Gesprächskreis Biozide im
Umweltbundesamt in Berlin, Arbeitskreis Gefahrstoffe, Fachausschuss Rodentizidresistenz
u.s.w.) und ist als Dozentin in der Ausbildung zum SBK an der DEULA
Rheinland tätig.
Ebenso ist sie seit über 20 Jahren Vorsitzende des Prüfungsausschusses bei der IHK
Krefeld sowie Inhaberin der Firma Holl & Stockhausen GmbH.

Stadtzeitung Wuppertal vom 3,08,2018

Bärbel Holl im studio

Volle Kanne ZDF 13.6.2018 Schädlinge im Garten

Schädlinge im Garten

Maus, Schnecke, Laus: Schädlingsbekämpferin Bärbel Holl verrät ihre Tipps zur Schädlingsbekämpfung im heimischen Garten.
Auszug der – Sendung vom 13.6.2018 Volle Kanne ZDF, nur mit Bärbel Holl vom Verein für ökologische Schädlingsbekämpfung!



Orginalsendung bis 13.6.2019 hier erreichbar.

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/schaedlinge-im-garten-102.html

Frau-Bärbel-Holl-1-Vorsitzende

20 Jahre VFöS e.V. – Ein Grund zu feiern

Foto: Frau Bärbel Holl, 1. Vorsitzende

20 Jahre VFöS e.V. – Ein Grund zu feiern für die ökologische Schädlingsbekämpfung

 

Essen/Brühl – Der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung (VFöS e.V.) beging die Feierlichkeiten zu seinem 20 jährigen Bestehen an diesem Wochenende im Phantasialand zu Brühl.
Anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VFöS feierte der Verein, sozusagen im Vorhinein, sein 20 jähriges Bestehen.

Der VFöS e.V. wurde am 20. August 1998 in Frechen bei Köln gegründet. Der Verein verstand sich zunächst lediglich als eine Alternative zu bestehenden Vereinen. Einer der Dinge, der sich der Verein schon bald nach seiner Gründung mit großem Eifer angenommen hatte, war die Fort- und Weiterbildung. Wobei der VFöS hier mit einem Novum aufwartete. Die Referenten kamen sowohl aus den eigenen Reihen als auch von unterschiedlichsten Institutionen. Auch wurden stets die jungen Kolleginnen und Kollegen angehalten, über ihre Erkenntnisse, ihre Eindrücke oder ihre Erfahrungen zu referieren. So durchbrach der VFöS eine gängige Praxis, eine Tradition. Die Einbindung externer Referenten, die zum Teil mehrfach auch über verschiedene Themen Vorträge abhielten, war nicht nur Ausdruck der Wertschätzung dem VFöS und seiner Mitglieder gegenüber; es war nicht selten auch der Auftakt eines intensiven, über die Jahre kontinuierlichen Wissenstransfers.

20 Jahre nach seiner Gründung stellt sich der VFöS als ein verlässlicher Partner für bestehende und kommende Beziehungen zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern und externen Partner dar. Der Verein hat sich zu einem respektablen Berufsverband gewandelt. Auch in den nächsten 20 Jahren wird der VFöS die Interessen seiner Mitglieder vertreten. Dies kann nur mittels einer kontinuierlichen Mitarbeit in den unterschiedlichsten Gremien stattfinden, die sich selbst in irgendeiner Weise mit der Bekämpfung von Schädlingen befassen. Hierzu gehören z.B. Ministerien, Umweltverbände, diverse Behörden und viele andere.

Ebenso wird der VFöS seine Seminare auch in den nächsten 20 Jahren anbieten und ausrichten. Es werden bekannte, berufsbezogene, aber auch „artfremde“ Themen behandelt werden. Hierdurch soll erlerntes Wissen gefestigt, das Interesse für neue Themen geweckt werden; auch dann, wenn solche Seminare zunächst keinen erkennbaren „Nutzen“ für den Beruf erkennen lassen. Über den Tellerrand schauen wollen und aus dem Gehörten Alternativen und Möglichkeiten für den Beruf finden. Der VFöS wird in den kommenden 20 Jahren seinem Namen gerecht werden müssen. Herzu sind der Verein, sind seine Mitglieder aufgerufen, dem ökologischen Gedanken einen größeren Raum in ihrem Handeln einzuräumen. Auch dies wird in Seminaren vermittelt werden müssen.

Der VFöS hat in den ersten 20 Jahren seit seiner Gründung zahlreiche Grundsteine gelegt und hat beständige Allianzen geschaffen. Dies wird auch weiterhin so bleiben. So wird der VFöS noch in diesem Jahr der CEPA, der Confederation of European Pest Management Associations, beitreten.

Dem amtierenden Vorstand gehören Frau Bärbel Holl, 1. Vorsitzende, Frau Sigrid Bänsch, 2. Vorsitzende, Herr Georg Eckel, 3. Vorsitzender, Frau Maritha Eisengräber, Sekretärin, und Herr Peter Lieving, Pressesprecher, an.

– Quelle/Foto: VFöS e.V.

 

Presselinks:

http://www.onlinezeitung.co/news/datum/2018/03/19/20-jahre-vfoes-ev-feierlichkeiten-im-phantasialand-bruehl/

 

http://www.hygiene-netzwerk.de/ein-grund-zu-feiern-fuer-die-oekologische-schaedlingsbekaempfung

 

Schaben in Wuppertal und Umgebung bekämpfen

Schaben bekämpfen in Wuppertal und Umgebung

 

Orientalische Schabe
Orientalische Schabe

Orientalische Schaben im Gebäude

Wie kann es zu einem Befall von Orientalischen Schaben kommen?

Schaben bekämpfen  in Wuppertal und Umgebung

Orientalische Schaben können über das Kanalsystem, Versorgungsleitungen und/oder Fernwärmeleitungen ins Gebäude gelangen.In einigen Fällen auch eingeschleppt werden.
Bei vorhandenem Befall im Keller, dort beginnt das Problem meistens, kann man sich die Orientalischen Schaben mit Kartons oder anderen Behältnissen in die Wohnungen oder Büros tragen.
Ebenso bewegen sich die Orientalischen Schaben an den Versorgungsleitungen entlang oder sitzen unter den Aufzügen und sind so in der Lage sich im gesamten Gebäude zu verteilen.

Wovon ernähren sich Orientalischen Schaben?

Sie sind “Allesfresser“, können also an alle Lebensmittel gehen, fressen aber auch Insekten oder die eigenen toten Tiere und in der Krise auch die lebenden. Ausserdem können sie wochen- oder monatelang hungern. Kannibalismus, lange hungern , alles fressen, sich an alle Temperaturen anpassen…….dies sind geniale Überlebensstrategien.

Hinzu kommt noch, dass der Nachwuchs (Nymphen) geschützt in  Eipaketen (Ootheke, siehe Foto) abgelegt wird.Die Entwicklung dauert im optimal Fall 6-8 Wochen oder aber mehrere Monate.
Aus jedem Eipaket kommen 16 Nymphen.

Wie kann man den Befall von Orientalischen Schaben erkennen oder nachweisen?

Man kann tote oder lebende Schaben finden. Sieht man tagsüber viele Schaben, ist der Befall massiv, wahrscheinlich sind dann alle Verstecke überfüllt. Schaben sind ansonsten nachtaktiv.
Bei starkem Befall sieht man auch massenhaft abgesetzten Kot
( siehe Foto) oder evtl.Mengen von leeren oder noch geschlossenen Eipaketen.
Sollten sie unsicher sein, weil ihnen beim Licht anknipsen ein unbekanntes Tierchen über den Fuss huschte und sie den Verdacht auf Orientalische Schaben haben, empfehlen wir das Aufstellen von Schabenklebefallen mit Lockstoff.

 

Geschlossene Eipakete in einem Kabelschacht
Geschlossene Eipakete in einem Kabelschacht

 

Massenhaft abgesetzter Kot in einem Kellerraum
Massenhaft abgesetzter Kot in einem Kellerraum

Geht eine Gefahr von  Orientalische Schaben aus?

Schaben können sich sehr flach machen und in kleinste Zwischenräume zwängen, so können sie in techn. Anlagen und elekt. Geräte wie Computer u.s.w. gelangen und dort Störungen hervorrufen.So werden auch schonmal Aufzüge ausser Betrieb gesetzt.

Schaben überlaufen auf ihrer Futtersuche auch Flächen, auf denen Lebensmittel ausgebracht werden, so können Krankheitserreger, die an den Schaben haften verteilt werden und dann über Lebensmittel von dem Menschen aufgenommen werden. Zusätzlich würgen sie den Kropfinhalt raus und/oder verkoten Flächen, auch so kann es zu einer Übertragung von Erregern kommen.

Kann man Orientalischen Schaben bekämpfen?

 

Schabenklebefallen
Schabenklebefallen

Wir bekämpfen Schaben mit für die Raumnutzer völlig unbelastenden Fraßgelen. Es braucht auch während des  Ausbringens niemand den Raum zu verlassen.Die Raumluft wird nicht, wie bei herkömmlichen Insektensprays, belastend.
Deshalb raten wir vom Selbsteinsatz dieser Sprays dringend ab. Zumal sie oft nicht stark genug sind,um die Tiere abzutöten.Die Orientalischen Schaben werden zwar aus ihren Verstecken ausgetrieben und flüchten dann aber in andere Bereiche. Dies sollte nicht sein, erschwert die fachliche Bekämpfung und ist  keine Lösung des Problems.

 

Eipaket
Eipaket

Sollten sie Verdacht auf Befall von Orientalischen Schaben ( auch genannt:gemeine Küchenschabe, Kakerlake) haben, rufen sie uns an.
Gerne beraten wir sie ausführlich am Telefon.Sie können bei uns auch Schabenklebefallen erwerben zur Befallsermittlung.
Bei einer Ortsbesichtigung klären wir sie dann über die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen sowie über die anfallenden Kosten und die evt. möglichen Abwehrmaßnahmen auf.
Bewahren sie die Ruhe, auch wenn Orientalischen Schaben Hygiene- und Materialschädlinge sind, besteht meist kein Grund zum übereilten Handeln.

Waschbären kommen in Wuppertal an!

Waschbären kommen in Wuppertal an!

Waschbären kommen in Wuppertal an!

Waschbären toben durch einen Garten in Sudberg

 

Es quietschte und polterte und dann entdeckten unsere Freunde das possierliche Tier, wie es dabei war,aus dem zuvor umgeworfenen Vogelhaus das Futter genüßlich aufzufuttern.Weder die geöffnete Terrassentür, die zu hörende Musik, noch das Licht störte den Waschbären, dem übrigens noch ein zweiter folgte. Erst durch lautes in die Hände klatschen und rufen verschwanden die Tiere, kehrten aber drei Tage später wieder zurück und holten sich wieder das Vogelfutter. Wir empfahlen unseren Freunden dringend das Vogelhäuschen samt Futter vorerst zu entfernen.
Im Moment wurden die Waschbären nicht mehr gesehen, wahrscheinlich sind sie jetzt bei den Nachbarn und schauen da nach rumliegendem Futter.

Woher kommen die Waschbären?

Ursprünglich aus Nordamerika, wurden dann um 1925 nach Kassel geholt und angesiedelt und sind später auch aus Zuchten entkommen. Im Bereich Kassel und Frankfurt sind die Waschbären mittlerweile in der Nähe der Menschen sehr etabliert.
Aber sie dehnen sich, wie man sieht, von dort in alle Richtungen über das Land aus.

Was fressen Waschbären?

Waschbären sind Allesfresser, ca. 45 Prozent ihrer Nahrung ist pflanzlich, ca. 40 Prozent sind wirbellose Tiere und die restlichen
15 Prozent sind Wirbeltiere.
Sie lieben Obst, Insekten,Eier, Nüsse, Mais, Krebstiere und auch Kleinsäuger wie Vögel usw.
Da sie saisonal abhängig sind, fressen sie sich im Herbst eine dicke Speckschicht an und sind so in der Lage im Winter auch einige Zeit davon zu zehren.


Freunde waren so nett uns die Aufnahmen von den Waschbären in deren Garten zur Verfügung zu stellen. 
danke dafür

Welchen Schaden können Waschbären anrichten?

Waschbären können die Gärten verwüsten, gehen an die Mülltonnen, kippen diese um und suchen dort nach Nahrungsresten. Sie klettern auf Dächer, heben die Ziegel an und wohnen dann dort.An diesen Eintrittsstellen kann es zu Wasserschäden kommen.Ebenso können sie dann dort grosse Verwüstungen anrichten und stören die nächtliche Ruhe, da sie nachtaktiv sind, der Bewohner erheblich.

Was kann man tuen?

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie zuerst ausführlich am Telefon und kommen, wenn notwendig, gerne vor Ort um dann zu sehen, welche Abwehr- und Vergrämungsmaßnahmen notwendig und möglich sind.
Warten Sie nicht bis der Waschbär sich etabliert hat, umso schwerer wird es ihn wieder los zu werden.
So niedlich wie er aussieht, so groß kann doch der Schaden an und in Ihrem Gebäude sein.

Ratten – Müssen wir Angst vor ihnen haben?

Ratten – Müssen wir Angst vor ihnen haben?

26.05.2017 | 59:03 Min. | ARD-alpha

Ratten sind schlaue und soziale Tiere. Ihr Image jedoch ist ein anderes: Viele finden die Nagetiere eklig und halten sie für Krankmacher. Stimmt das?

Fernsehbeitrag  mit Frau Bärbel Holl von bestohygienica in ihrer Funktion als Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung e.V.

Kanone

Schädlingsbekämpfer-Messe Mit Kanonen gegen Krabbler

Schädlingsbekämpfer-Messe  Mit Kanonen gegen Krabbler

Die Elite der europäischen Schädlingsbekämpfer hat sich (samt Chagas-Wanze) in Dortmund zur Messe Eurocido getroffen.
Bärbel Holl (58) aus Wuppertal ist seit 23 Jahren Schädlingsbekämpferin und Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung.

Zum vollständigen Artikel:

Montag, 24. Februar 2014 Berliner Kurier

Schabe

Ekelige Plagegeister

Auf Einladung des Hausfrauen-Bundes referierte Bärbel Holl über die ökologische Schädlingsbekämpfung.

Kreis Euskirchen – Ekel und Erinnerung lassen Insekten zu unermesslicher Größe anwachsen, weiß Bärbel Holl. Als sie eine Dose mit krabbelnden Bettwanzen durch das Publikum wandern lässt, sagt eine Dame, im Krieg seien die Tierchen viel größer gewesen. Das stimme aber nicht, meint die IHK-geprüfte Schädlingsbekämpferin. Am Telefon hört sie von Ratsuchenden oft Beschreibungen von riesigen Kakerlaken, wie sie in Deutschland überhaupt nicht vorkommen. Bei näherer Bestimmung wird dann auch meist deutlich, dass es sich um „gemeine“ Vertreter der hierzulande üblichen Spezies handelt.

– Quelle: http://www.ksta.de/13325220 ©2016

 

Vollständigen Artikel lesen ->   KölnerStadt Anzeiger 20.05.06