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Hitzesommer Wespen: Kammerjäger haben viel zu tun

Berlin – Kammerjäger sind wegen überdurchschnittlich vieler Wespen diesen Sommer besonders gefragt gewesen. Teilweise waren Wartezeiten von bis zu zwei Wochen üblich, wie die Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, Bärbel Holl, sagte. „In diesem Jahr sind wegen des guten Wetters deutlich weniger Wespen auf natürlichem Weg gestorben“, erklärte sie. „Die Kollegen sind in einem normalen Jahr schon ausgelastet, die zusätzlichen Termine müssen in den laufenden Betrieb integriert werden.“

Sie beobachte zudem, dass Betroffene ungeduldiger seien als früher. So habe ihr ein Kunde bereits mit einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gedroht, weil er einige Tage auf einen Termin habe warten müssen. Die längeren Wartezeiten kämen auch dadurch zustande, dass beispielsweise Schulen und Altenheime Priorität hätten.

Aus Naturschutzgründen sollten Wespennester aber nicht ohne weiteres entfernt werden – es brauche einen vernünftigen Grund für die Beseitigung, etwa wenn die Nester in der Nähe besonders gefährdeter Menschen sind. Ob ein solcher Grund vorliegt, könnten Naturschutzverbände und Kammerjäger beantworten, erklärte die Biologin Melanie von Orlow vom Naturschutzbund (Nabu).

Wer nur Angst vor Wespen hat, kann sich etwa mit einem Fliegengitter vor den Fenstern schützen. Experten können Nester auch umsiedeln.

Orginalartikel hier:

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hitzesommer-wespen-kammerjaeger-haben-viel-zu-tun.57f24382-05e1-4627-8fad-1677fe52ca92.html

wespennest

Wespennester entfernen – Was erlaubt ist und was es kostet

Von Alexander Barth 15.08.2018 – 07:24 Uhr
erschienen in WAZ vm 15,8,2018

Wer ein brummendes Wespennest zu Hause entdeckt, wird leicht panisch. Mit unserem
Ratgeber vermeiden Sie Konflikte mit Abzockern oder dem Gesetz.

Sie entdecken zu Hause ein brummendes Wespennest und wollen es loswerden. Was Sie jetzt
nicht tun sollten: Im Internet den erstbesten Anbieter wählen. Misstrauen ist schon
angezeigt, wenn der Anruf in einem Callcenter landet und der Gesprächspartner ohne
Beratung eine schnelle Lösung verspricht. Die Alarmglocken sollten spätestens schrillen,
wenn die so bestellten Mitarbeiter vor Ort auf Sofortzahlung mit Kreditkarte bestehen, statt
eine nachvollziehbare Rechnung vorzulegen.
Wer sich darauf einlässt, wird um mehr als ein Wespennest erleichtert: Manche Gauner scheinen die beseitigten Tiere einzeln abzurechnen und verlangen mitunter Beträge in vierstelliger Höhe für wenige Minuten Arbeit. „Wenn man reingefallen ist, sofort die Polizei rufen“, rät Barbara Holl. Die Wuppertalerin sitzt im Vorstand des Vereins für ökologische Schädlingsbekämpfung (VFöS). Ihr Anliegen: das Ökosystem als Ganzes im Blick zu behalten. „Zuerst prüfen wir, ob es eine andere Lösung gibt. Aber das Abtöten einzelner Nester im begründeten Einzelfall gefährdet den Arterhalt nicht“, erklärt sie.

Feuerwehr ist selten zuständig

Diese Maßnahme gestattet das Naturschutzgesetz jedoch nur, wenn ein „vernün iger Grund“vorliegt. Das sollte Fachleuten überlassen bleiben – die Feuerwehr greit allenfalls in akutenNotfällen ein. Geprüfte Schädlingsbekämpfer können Arten bestimmen, Risiken einschätzen und verantwortlich mit Insektengi en umgehen. Ohne letztere geht es beim Entfernen nicht. „Wir können die Tiere nicht totstreicheln“, räumt die Expertin mit realitätsfernen Vorstellungen auf. Ebensowenig sei das die einzige Lösung, im Gegenteil: „Viele, die sich panisch bei uns melden, beruhigen wir. Die meisten können mit ihrem Nest leben.“

usw…
Lesen Sie den ganzen Artikl als PDF:
Wespennester entfernen – Was erlaubt ist und was es kostet _ waz.de _ Leben_02.pdf

 

wespen wuppertal total

Viele Wespen – NABU gibt Verhaltenstipps

https://wuppertal-total.de/stadtleben/viele-wespen-nabu-gibt-verhaltenstipps/

Zuerst erschienen in Wuppertal Total vom 19,8,2018

Ob der Sommer früh oder spät in die Gänge kommt, ob er besonders heiß ist oder nicht – auf eines ist Verlass: Zu Kuchen oder Eis im Freien gesellen sich schnell ungebetene Gäste. Darunter sind die Wespen die gefürchtetsten. In manchen Jahren mehr, in manchen weniger. In diesem Supersommer-Jahr sind es besonders viele.

Auch bei uns in Wuppertal. Von einer Plage will Bärbel Holl. die Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung aber nicht sprechen. Die Wuppertalerin betreibt seit 30 Jahren eine Firma zur Schädlingsbekämpfung in unserer Stadt. Dabei hat sie die Erfahrung gemacht, dass es ziemlich regelmäßig – etwa alle fünf Jahre – mehr Wespen als üblich gebe.

Tipps vom NABU

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt beim Umgang mit Wespen die folgenden Verhaltensweisen.

  • Am Kaffeetisch und beim Grillen: Vermeidet heftige Bewegungen – Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen.
  • Die Insekten wegzupusten ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt den Wespen als Alarmsignal.
  • Es ist sinnvoll, Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nach dem Essen sollte bei Kindern der Mund abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken.
  • Um von den ungeliebten Tischgästen in Ruhe gelassen zu werden, empfiehlt sich eine „Ablenkfütterung“. Dazu eignen sich überreife Weintrauben am besten. Werden sie fünf bis zehn Meter vom Ort des eigentlichen Geschehens entfernt aufgestellt, halten die Früchte die Wespen in Schach.
  • Vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüllten Wespenfallen rät der NABU ganz ab. Die Tiere sterben in der Flüssigkeit einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle. Das aktive Volk wird nicht dezimiert.
  • Wespen können von Gerüchen wie Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen Düften angezogen werden. Außerdem fliegen Sie gerne auf bunte Kleidung.

Und wenn ein Insekt dann doch einmal zusticht, hilft es, eine halbierte Zwiebel auf den Stich zu drücken. Durch die ätherischen Öle und Verdunstungskälte werden Schmerz und Schwellung gelindert.

Extra tipp

Frau ist allergisch auf Wespenstiche – deshalb wurde sie zum Opfer skrupelloser Betrüger

Erschienen auf extratipp.com

Helga Sauer reagiert allergisch auf Wespenstiche. Als die Frankfurterin zuhause zwei Nester entdeckt, ruft sie aus Angst sofort einen Schädlingsbekämpfer. Doch die Seniorin wird Opfer einer bundesweit aktuellen Abzock-Masche.

Region Rhein-Main – Ihre Todesangst vor Wespen hat Helga Sauer zum Opfer skrupelloser Betrüger gemacht. Satte 1573 Euro musste die Frankfurterin für das Entfernen zweier Wespennester zahlen. An zwei Männer, die nicht einmal Werkzeug dabei hatten. „Die beiden haben schon an der Haustür darauf bestanden, dass ich bar oder mit EC-Karte zahle“, sagt Sauer. In ihrer Not überweist die 74-Jährige den Betrag. Erst später wird ihr klar, dass sie dreisten Abzockern in die Falle gegangen ist. Rückblick: Helga Sauer entdeckt ein Wespennest im Rollladenkasten ihrer Gästetoilette und ein weiteres in einem Blumenkübel im Garten. Für die Seniorin blanker Horror, denn sie reagiert allergisch auf Wespenstiche. Die Folge wäre ein anaphylaktischer Schock und ein Kampf um Leben und Tod. „Die Tiere waren schon in den Flur und in die Küche eingedrungen“, sagt Sauer. Ihre Tochter Katja Seufert macht sich im Internet auf die Suche nach einem Schädlingsbekämpfer. Die Zeit drängt, denn Seufert ist am nächsten Morgen wieder unterwegs und will ihre Mutter nicht alleine mit den Wespen lassen: „Deshalb war es wichtig, dass wir jemanden finden, der die Nester am selben Tag entfernt“, sagt sie. Sie landet bei der DHE Haus- und Gebäudetechnik GmbH, mit Sitz in Regensburg. Dort bekommt sie einen Termin. „Am Telefon nannte man mir nur die Anfahrtspausschale von 49 Euro“, sagt Seufert. Was sie da noch nicht ahnt: Die Verbraucherschutzzentrale Hessen warnt aktuell vor der Firma. Erst kurz vor 23 Uhr klingeln zwei vermeintliche Fachmänner und beginnen mit ihrer Arbeit. Sie haben alle Mühe, die Nester zu entfernen. Bei dem Exemplar im Garten scheitern sie sogar und der Mitarbeiter, der keinen Schutzanzug trägt, wird gestochen. Insgesamt versprühen die Männer sieben Flaschen eines Kontaktgiftes gegen die Wespen. Kosten pro Flasche: 95 Euro. Dazu kommen eine Arbeitspauschale von 49 Euro, eine Einsatzpauschale von 289 Euro, Kosten in Höhe von 199 Euro für die Arbeitszeit pro angefangener Viertelstunde und die Reinigung von 120 Euro plus Mehrwertsteuer.

Bärbel Holl, Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, kennt die Masche. Täglich melden sich Opfer aus ganz Deutschland bei ihr und berichten von ähnlichen Fällen, die sie mit unseriösen Schlüsseldiensten vergleicht, weil sie auf ähnliche Weise abkassieren: „Am Telefon ist ein Call-Center das den Auftrag an einen Subunternehmer weitergibt und dafür eine Art Provision erhält“, sagt die Expertin: „Ein seriöses Unternehmen stellt am Telefon Fragen zum Nest oder lässt sich Fotos zusenden und kann so meist schon klären, ob es eine Art ist, die problemlos bleiben kann. Das Abtöten sollte nur geschehen, wenn sich die Wespen in einem Gefahrenbereich befinden.“ Das bestätigt Berthold Langenhorst, Sprecher des Nabu Hessen: „Lediglich die Deutsche und Gemeine Wespe bauen ihre Nester in der Nähe von Menschen und sind die einzigen, die lästig werden können. Es gibt etwa 20 andere Arten, von denen wir gar nichts mitbekommen.“ Ohnehin sind Wespen durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Und sie nutzen ihre Nester nur für ein Jahr. Danach trocknet das Nest aus. Gründe für das Entfernen eines Nestes seien laut Frankfurter Umweltamt, wenn sich ein Nest im Rollladenkasten eines Kinderzimmers befindet oder wenn Menschen allergisch auf Insektenstiche reagieren. „Dann würde das Entfernen etwa zwischen 120 bis 250 Euro kosten“, sagt Holl. Helga Sauer hat bei der Polizei Anzeige erstattet und nimmt ihren Fall zum Anlass, andere zu warnen: „Am besten schützt man sich, indem man vorher die Telefonnummer eines Schädlingsbekämpfers aus der Umgebung parat hat.“

Dirk Beutel

Bärbel Holl kämpft gegen Vorurteile bei der Schädlingsbekämpfung

Stadtzeitung Wuppertal vom 3,08,2018

„Vorsichtig sollten die Leute dann sein, wenn man mich nicht kennt“

Wenn es ernst wird, will sie kaum einer kennen. Dabei ist sie ausgesprochen
sympathisch und eloquent. Bärbel Holl (63) von Beruf Schädligsbekämpferin
betreibt seit 20 Jahren die Firma „besto Hygienica“ mit Sitz am Barmer Loh,
eines von 911 deutschen Unternehmen dieser Art.
Im günstigsten Fall wurde sie schon augenzwinkernd mit „meine Kammersängerin“ vorgestellt.
Bärbel Holl hat ihren eigenen Weg gegen die Vorurteile gefunden. Sie dreht den Spieß um und
betrachtet die Sache von einer anderen Seite: „Vorsichtig sollten die Leute sein, wenn man
mich nicht kennt und nennt als Beispiel lächelnd die Inhaber von Gastronomiebetrieben. In
diesen Fällen hat sie in erster Linie Ratten und Mäuse im Sinn. Aber auch sonst dürfte ihre
Bekanntschaft eher zum Vorteil, denn zum Nachteil gereichen. Denkt man z.B. nur an jenen
50jährigen Herner Mitbürger, der in diesen Tagen nach einem Wespenangriff in seiner Kleingartenanlage
verstarb, wird deutlich, was gemeint ist.

 

Die Angst, als unsauber zu gelten

Wie bei allen Tabu-Themen ist Wissen ist die beste Waffe gegen Vorurteile. Das weiß auch
Bärbel Holl, eine ehemalige Werbeleiterin, die nach einer IHK-Ausbildung zur staatlich geprüften
Schädlingsbekämpferin als Leiterin ihres Berufsverbandes auch Standespolitik macht und
den Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung angehört. Sie weiß, dass es die
Angst ist, die die Menschen begleitet.
Die Angst gilt der Gefahr, als unsauber zu gelten, sobald sie oder einer ihrer Kollegen auftauchen.
Dabei geht es um vorbeugenden Gesundheitsschutz, bei die Aufklärung hier mehr denn je
Not tut. Ruhe bewahren, Problem erkannt, Problem gelöst, so die Devise. Visuelle Kontrollen
gehören in der Praxis ebenso wie endoskopische Untersuchungen zum Standardhandwerk.
Wer in ein Wespennest sticht oder sich mit im Handel erhältlichen Sprühmittel zu helfen
versuche, begebe sich in akute Lebensgefahr, wie nicht zuletzt das genannte Herner Beispiel
gezeigt habe. Um die 1000 Wespen können auf Angriff übergehen. Im Ernstfall bedarf es einer
entsprechenden Schutzausrüstung, um das Problem zu lösen, wobei bis zu 1000 € teure Umsiedlung
oder Vernichtung nur die letzten Alternativen sein sollten. Soweit brauche es indessen
häufig gar nicht zu kommen, denn viele Wespenarten (Haus-Feldwespe) sind im Gegensatz
zur „angriffslustigen deutschen Wespe“ eher harmloser Natur, mit denen man gefahrlos leben
kann. Der Fachmann kann oft schon nach einer telefonischen Beschreibung Rat erteilen und
die Situation entspannen. Dennoch gibt es Gartenbesitzer, die Bienen, Hummeln und Wespen
umbringen, was verboten ist.

Nicht weniger schwierig stellt sich in der Praxis die Bekämpfung von Ratten dar, die aufgrund
ihres Nagetriebes (Zähne wachsen ständig nach und müssen so gekürzt werden) massive Material-
und Vorratsschädlinge sind. Ein Großteil der Tiere lebt im Kanal, aber die Beköderung
dort gestaltet sich mittlerweile als kompliziert, da die vorgeschriebenen Köder nicht mit Wasser
in Berührung kommen dürfen.
Für die gesamte Vorgehensweise in der Nagerbekämpfung gelten seit 2014 strenge Vorschriften:
die RMMs (Risikominderungsmaßnahmen). Zu glauben, man könne die Nager ausrotten, sei
nicht nur deshalb eine Illusion. Bärbel Holl weiß: Wird nur eine Ratte vernichtet, erhöhen die
anderen ihre Geburtenrate von üblicherweise fünf bis sechs auf 15 bis 18 Geburten. Ratten
erlebten den Menschen nicht als Feind, so dass sie immer häufiger in dessen Lebensraum eindrängen.
Gewarnt seien alle, die mit Vogelfutter umgehen, Ratten sind nämlich vom Ursprung
her Körnerfresser und lieben dieses Futter besonders.

Skrupellose Geschäftemacher

Zu unterscheiden in der Schädlingsbekämpfung zwischen Gesundheits- und Vorratsschutz, Holzund
Bautenschutz sowie dem Pflanzenschutz. Bärbel Holl tritt für ein seriöses Berufsbild ein.
Sie sieht, wie die Angst und Unwissenheit die Menschen nicht selten in die Arme skrupelloser
Geschäftemacher treiben können und empfiehlt eine Beratung beim Fachmann. Die Preise
sind moderater als viele denken; sie liegen je nach Einzelfall nur in der Nähe von 150 Euro.
Ein ganz anderes Thema sind ungebetene, oft lästige, aber unter Naturschutz oder Artenschutz
stehende Gäste, wie Fledermäuse, Wiesel, Siebenschläfer und Waschbären, Marder oder dem
Maulwurf, wenn sie Haus und Hof Besuche abstatten.
Hier kann der Schädlingsbekämpfer in vielen Fällen beratend zur Seite stehen (z.B. Abwehrbleche
gegen Waschbären und Marder am Fallrohr). Ansonsten hilft es auch, sich beim Bund
für Naturschutz (BUND) oder bei der Jagdbehörde zu erkundigen. Wer z.B. Fledermäuse oder
Hornissen fängt, verletzt oder tötet, kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro belegt werden,
bei Mardern können es immerhin noch 5.000 Euro Buße sein.
Bei all diesen Themen geht es für Bärbel Holl um den völlig berechtigten Tier- und Artenschutz.
Deshalb liegt ihr viel an einer veränderten öffentlichen Wahrnehmung ihres Berufsbildes. Ein
Beruf, der seit 2004 ein Ausbildungsberuf mit männlicher Domäne geworden ist. Die Frauenquote
liegt bei 2 v.H., eine Quote, die Bärbel Holl gerne nach oben korrigieren möchte. (sj)

Schädlingsbekämpferin bestückt eine Rattenfalle mit Ködern

Vita
Bärbel Holl
Geboren 1955 in Wuppertal, aufgewachsen im Stadtteil Sudberg.
Ausbildung als Werbekauffrau. Ausbildung zur IHK geprüften Schädlingsbekämpferin.
Als 1.Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologische Schädlingsbekämpfung
e.V. (Berufsverband) macht sie auch Standespolitk ( wie Gesprächskreis Biozide im
Umweltbundesamt in Berlin, Arbeitskreis Gefahrstoffe, Fachausschuss Rodentizidresistenz
u.s.w.) und ist als Dozentin in der Ausbildung zum SBK an der DEULA
Rheinland tätig.
Ebenso ist sie seit über 20 Jahren Vorsitzende des Prüfungsausschusses bei der IHK
Krefeld sowie Inhaberin der Firma Holl & Stockhausen GmbH.

Stadtzeitung Wuppertal vom 3,08,2018

wespennest

Experte befreit Spielplatz von Wespen – Remscheider General Anzeiger

Schädlingsbekämpfer tötete die Insekten im Erdnest ab. Gefahr für Menschen war zu groß.

Von Tristan Krämer

Das Wespennest, das am Wochenende auf dem Spielplatz an der Adolf-Clarenbach-Straße in Lüttringhausen in einem Erdloch entdeckt wurde, ist Geschichte. Ein Schädlingsbekämpfer sprühte am Mittwochmittag zunächst ein insektizides Nervengift in den Hohlraum im Boden. Anschließend füllte er das Nest mit einem Schaum desselben Wirkmittels auf, um auch die Wespen im Anflugbereich unschädlich zu machen.

An ein Umsiedeln der Insekten sei nicht zu denken gewesen, erklärte Sebastian Rechkemmer, Schädlingsbekämpfer des Unternehmens Besto Hygienica, dem RGA vor Ort. „Bei Nestern in Höhlungen ist es extrem kompliziert, sie umzusiedeln, ohne dabei die Nesthülle zu beschädigen. Ein Wespennest hat ein ganz eigenes Klima, eine ganz eigene Biosphäre – die beim Umsiedeln von Erdnestern zu erhalten, ist nahezu unmöglich“, machte Rechkemmer deutlich. Zudem wäre es wohl sehr aufwendig gewesen, den Bereich um das Nest auszuheben. Bis zu einem halben Meter tief, schätzte Rechkemmer, hätte der verdichtete Erdboden entfernt werden müssen. „Zu dieser Zeit des Jahres kann so ein Wespenstaat aus rund 1000 Wespen bestehen. Bis zum Herbst kann er auf 3000 bis 4000 anwachsen“, beschrieb der Experte die Größe des Wespenvolks und der damit verbundenen Größe des Nestes.

Bevor Sebastian Rechkemmer den Insekten aber mit dem hochpotenten Nervengift zu Leibe rückte, hatte er sich unter anderem anhand ihrer Stirnplatten vergewissert, um welche Wespenart es sich in diesem Fall handelte. Schnell war klar: Ein Staat der Gemeinen Wespe – lateinisch Vespula vulgaris – hatte sich auf dem Spielplatz angesiedelt. Die baut ihre Nester gerne an dunklen Orten und nutzt dafür häufig Mäuse- oder Maulwurfbauten.

Grundsätzlich sehe er sich als „Mittler zwischen Umwelt und Mensch“, betonte Rechkemmer, und räumte mit dem Vorurteil auf, dass Schädlingsbekämpfer immer darauf aus sind, Tiere zu töten. Vielmehr müsse in jedem Einzelfall Artenschutz und Gefahrenabwehr abgewogen werden. Während auf einem Spielplatz zwischen Schaukel und Wippen die Sache recht eindeutig sei, liege es etwa bei Nestern unter dem Dachgiebel oft anders. „Wenn keine Gefahr von den Insekten ausgeht, versuchen wir den Kunden davon zu überzeugen, dass er auch gut mit ihnen zusammen leben kann“, sagte Rechkemmer. Zumal besonders geschützte Arten wie die Hornisse ohnehin nur dann abgetötet werden dürfen, wenn von ihnen eine konkrete Gefahr für Menschen ausgeht und das Nest nicht umgesiedelt werden kann. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro.

Wespen reduzieren die Mückenzahl

Für Bärbel Holl, Geschäftsführerin von Besto Hygienica, sind Wespen nicht die vielzitierten Plagegeister, sondern vor allem nützliche Helfer. „Sie bestäuben und schützen den Menschen vor kleinen Fliegen und Mücken, indem sie diese an die Larven verfüttern“, erklärte Holl. Auch deshalb folge ihr Unternehmen im Umgang mit Wespen den Grundsätzen des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbands und des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung.

 

Orginal Artikel Remscheider General Anzeiger vom 25,07,2018

wespennest

Volle Kanne ZDF 12.7.2018 Wespennest umsiedeln / Infos

Wespen sind wichtig für das Ökosystem. Wespennester können allerdings problematisch werden. Wie man diese wieder los wird und wie man sich am besten verhält, wenn Wespen herumschwirren, weiß Schädlingsbekämpferin Bärbel Holl.

(Auszug der Sendung vom 13.6.2018 Volle Kanne ZDF, nur mit Bärbel Holl vom Verein für ökologische Schädlingsbekämpfung)

 

Orginal-TV Beitrag bei ZDF Volle Kanne ansehen…

Selbst ein Wespennest entfernen ?

Tipps von der Expertin

-> Aus einem Orginalartikel PR Online vom 10 Juli 2018

 

„Versuchen Sie nicht, selbst ein Wespennest zu entfernen“

In Herne ist ein Kleingärtner durch Wespenstiche gestorben. Ein solcher Fall ist zwar selten. Trotzdem warnen Schädlingsbekämpfer besonders Allergiker davor, einem Nest zu nahe zu kommen und es auf eigene Faust zu entfernen.

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der Bärbel Holl lieber darauf verzichtet, im Freien ein Stück Kuchen zu essen – wegen der Wespen. „Für mich kann schon ein Stich lebensgefährlich sein.“ Sie ist allergisch gegen das Insektengift. Dass ihr Verhalten nicht übertrieben ist, zeigt ein Fall aus Herne: Dort hatte ein Kleingärtner am vergangenen Freitag die Hecke stutzen wollen. Dabei schnitt er in ein Wespennest, das er wahrscheinlich übersehen hatte, berichtet die Polizei. Der Mann sei von den Insekten angegriffen und mehrmals gestochen worden. Er sei noch vor Ort gestorben. Die Polizei schließt einen allergischen Schock nicht aus.

Fälle wie diesen kennt Holl aus ihrem Berufsalltag. Sie arbeitet seit fast 30 Jahren als Schädlingsbekämpferin in Wuppertal. Jeden Tag rufen Menschen bei ihr an, weil sie ein Wespennest entdeckt haben: in der Hauswand, im Rolladenkasten, in der Dachgaube, im Garten, in der Garage, im Kindergarten, im Schwimmbad oder in der Firma. Oft fällt das Nest auf, bevor jemand gestochen wird. Manchmal nicht. Holl berichtet von einem Mann, der den Rasen mähte und über ein Nest im Boden fuhr, das er übersehen hatte. Die Insekten fühlten sich angegriffen und stachen zu. Der Mann musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden und habe es überlebt. „Todesfälle sind zum Glück sehr selten.“

Aber woran ist ein Nest zu erkennen, wenn es nicht gut sichtbar an einer Hauswand hängt? „An einer Situation wie am Düsseldorfer Flughafen“, sagt Holl. „Sie sehen ein permanentes Starten und Landen.“ Zum Beispiel vor einer Hecke. Es kann aber auch vor einer Hauswand sein, in der nur ein kleines Loch ist. „Jedes Loch, hinter dem ein Hohlraum ist, eignet sich für ein Nest.“ Und dann? Betroffene können sich an einen Schädlingsbekämpfer vor Ort wenden, sie können aber auch Naturschutzverbände oder die Behörden vor Ort um Rat fragen. „Versuchen Sie aber nicht, ein Wespennest selbst zu entfernen“, warnt Holl, die auch Vorsitzende des Vereins für ökologische Schädlingsbekämpfung ist.

Immer wieder höre sie trotzdem von Menschen, die glaubten, die Situation im Griff zu haben, weil sie angeblich nur ein Dutzend der Insekten gesehen hätten – ein Irrtum: „Vielen Menschen fehlt einfach das biologische Wissen“, sagt Holl. „In einem Nest sind mehrere Hundert Wespen.“ Und sie würden angreifen, wenn sie sich bedroht fühlten. „Dann können Sie nur noch schauen, dass Sie schnell wegkommen.“

Gelegentlich höre sie auch, dass jemand schon einmal ein Nest entfernt habe, ohne dass ihm etwas passiert sei. „Vielleicht im April oder Mai, wenn es noch nicht so groß ist.“ Aber im Juli und August wachse ein Nest und mit ihm die Population. Auch erlebe sie es regelmäßig, dass Betroffene das Loch in einer Hauswand mit Mörtel zuschmierten und glaubten, dadurch sei das Problem gelöst. Aber die Wespen könnten sich hindurch arbeiten, auch durch Montageschaum oder ähnliche Materialien.
„Vor allem möchte ich davor warnen, ein Nest mit irgendeinem Spray zu bearbeiten“, sagt die Schädlingsbekämpferin. „Sie spielen mit Ihrem Leben.“ Sie selbst gehe kein Risiko ein: Ihre Mitarbeiter müssten einen dicken Schutzanzug tragen, wenn sie ein Nest entfernen. Pro Jahr seien es zwischen zwischen 500 und 1000. Viel mehr ließen sie aber hängen. Denn grundsätzlich stehen Wespennester unter Naturschutz. Theoretisch kann in NRW sogar ein Bußgeld fällig werden, wenn eine Wespe grundlos getötet wird. „Wir dürfen ein Nest nur abtöten, wenn von ihm eine Gefahr ausgeht.“ Sonst werden die Wespen in Ruhe gelassen. Sie empfehle dann zum Beispiel Fliegengitter in den Fenstern, damit die Insekten nicht ins Haus kommen könnten, sagt Holl. „Mit vielen Nestern können Sie wunderbar leben.“

Bärbel Holl im studio

Volle Kanne ZDF 13.6.2018 Schädlinge im Garten

Schädlinge im Garten

Maus, Schnecke, Laus: Schädlingsbekämpferin Bärbel Holl verrät ihre Tipps zur Schädlingsbekämpfung im heimischen Garten.
Auszug der – Sendung vom 13.6.2018 Volle Kanne ZDF, nur mit Bärbel Holl vom Verein für ökologische Schädlingsbekämpfung!



Orginalsendung bis 13.6.2019 hier erreichbar.

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/schaedlinge-im-garten-102.html

Biene

Wespen, Bienen, Hummeln, Hornissen

Wespen, Bienen, Hummeln, Hornissen
summen und brummen in den Gärten und an den Gebäuden

Die häufigsten Fragen zu Wespen, Bienen, Hummeln,Hornissen aus Wuppertal und Umfeld

Frage:
In unserem Fensterrahmen oder im Lüftungsschlitz bauen Wespen ein Nest.Ist das gefährlich?

Unsere Antwort:
Dabei handelt es sich im April/Mai fast immer um völlig harmlose Mauer/Mörtelbienen.Das sind Arten, die keine Nester bauen, sondern einzeln leben. Sie fliegen in solche Verstecke ein und stopfen sie voll mit Pollen und legen dann die Eier an die Pollen, damit die Larven nach dem Schlupf fressen können.
Im Laufe des Mais ( je nach Wetterlage) sind sie mit ihrer Arbeit fertig und verschwinden.
Diese Tiere stehen unter Naturschutz, sie sind wichtig für die Natur, sie tun dem Menschen nichts!
Bitte nichts in die Eingänge reinsprühen!
Erfreuen Sie sich an diesen kleinen Brummern.


Frage:
An unserem Haus, in unserem Garten bauen Hornissen ein Nest. Wir haben Angst. Was können wir tun?

Antwort:
Zunächst einmal, die Angst ist meist unbegründet, da Hornissen sehr friedlich sind, es sei denn, sie werden geärgert.
Dann wehren sie sich halt.
Man kann sehr gut mit einem Hornissennest in der Nähe leben.

Bedenken Sie, Hornissen zählen laut der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Arten.Unerlaubtes Abfangen und/oder Abtöten einzelner Tiere oder das Abtöten des Nestes, können in NRW mit einem Bußgeld von bis zu € 50.000 belangt werden.

Lassen Sie sich von uns oder von Hornissenschützern/Umsiedlern des Nabus beraten. In besonderen Fällen, kann das Nest von Personen, die eine Qualifikation dazu haben, umgesiedelt werden.
Dazu benötigt man meist eine Genehmigung der jeweiligen zuständigen Umweltbehörde.


Alle Fotos von Peter Lieving


Frage:
Können Hummeln stechen?

Antwort:
Ja, weibliche Hummeln können stechen.Normalerweise sind sie sehr friedlich. Wenn man sie aber festhält oder den Einflug des Nestes zustopft oder das Nest öffnet, ja, dann können sie auch zustechen. Dies zeigen sie aber drohend an, indem sie sich auf den Rücken legen.
Wenn Sie also die Hummeln in Ruhe lassen, können Sie sich an diesen kleinen puscheligen Brummern erfreuen, denn auch diese Tiere leisten wichtige Arbeit in der Natur.


Frage:
Muss jedes Wespennest am Gebäude oder im Garten abgetötet werden?

Antwort:
Nein, auf gar keinen Fall! Zuerst sollte durch uns bestimmt werden, um welche Art es sich handelt.
Die häufigsten Arten: gemeine und deutsche Wespen, diese bauen sehr große Nester, dadurch könnten sie schonmal problematisch werden, deshalb ist das Abtöten beider Arten durchaus möglich, wenn eine Gefahr abzusehen ist.
Weitere Arten die bei uns vorkommen können:
Gallische Feldwespe oder Hauswespe
Sächsische Wespe
Mittlere Wespe
Rote Wespe u.s.w.
Bedenken Sie auch hier, alle diese Arten spielen eine wichtige Rolle in den ökologischen Abläufen.Alle erfüllen mit Fleiß ihre sinnvolle Aufgabe.

Wir sind gerne für Sie da um die Art zu bestimmen und die richtige Entscheidung für die weitere Vorgehensweise zu treffen.

Bei allen Arten in Fensternähe, empfehlen wir Insektenschutzgitter an den Fenstern zu installieren, das ist in vielen Fällen schon die Lösung des Problems.

Wenn es bei Ihnen also summt und brummt, greifen Sie bitte nicht zu irgendeinem Insektenspray, sondern einfach zum Telefon und rufen uns an…..wir beraten Sie gerne.

Ameisen im Haus?

Ameisen im Haus? Das kann ein Alarmzeichen sein!

Orginal erschienen auf:

https://weather.com/de-DE/haus-und-garten/news/tipps-gegen-ameisen-in-der-wohnung/

Gerade in warmen Jahreszeiten machen sich in vielen Wohnungen und Häusern ungebetene Gäste bemerkbar: Ameisen. Häufig kommen sie auf der Suche nach Essbarem herein. Für die menschliche Gesundheit stellen die kleinen Krabbeltierchen zwar in der Regel keine Gefahr dar, trotzdem empfinden viele Menschen sie als lästig. Ein weiteres Problem: einige Arten können große Schäden am Bau verursachen. Was Betroffene gegen eine Ameiseninvasion unternehmen können verrät unser Überblick.

Nur eine seltene Ameisensorte überträgt Keime

Als typische Kulturfolger siedeln sich Ameisen überall dort an, wo Menschen leben. Die meisten Arten dringen auf der Suche nach Nahrung in Gebäude ein – durch Spalten, Fugen oder Risse sowie undichte Türen und Fenster gelangen sie ins Innere und machen sich dort auf die Suche nach Zucker, Honig, Marmelade oder anderen süßen oder eiweißhaltigen Lebensmitteln. Werden sie fündig, dann holen die kleinen Insekten Verstärkung. Sie markieren den Weg zwischen Nest und Futterquelle mit Duftstoffen, die weitere Artgenossen anlocken: Eine Ameisenstraße entsteht.

In vielen Fällen ist das in erster Linie lästig. Zwar können befallene Lebensmittelvorräte schneller verderben, generell sind die hierzulande heimischen Ameisenarten jedoch für den Menschen gesundheitlich unbedenklich. Eine Ausnahme bildet die Pharao-Ameise, die gesundheitsgefährdende Keime wie beispielsweise Streptokokken oder Salmonellen übertragen kann. Die Art kommt in Deutschland aber vergleichsweise selten vor.

Gravierende Gebäudeschäden möglich

Sind sie einmal in der Wohnung, sollten aber auch andere Ameisenarten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. „Gerade wenn es nicht sofort erkennbar ist, ob die Tiere lediglich von draußen hereingewandert sind, sollte man überprüfen, ob sie sich im Gebäude eingenistet haben könnten“, sagt Bärbel Holl, Vorsitzende des Berufsverbandes Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung (VFöS) und Inhaberin der Schädlingsbekämpfungsfirma Besto Hygienica in Wuppertal.

Weil Ameisen sich nur in Häusern ansiedeln können, wenn schon bauliche Vorschäden bestehen – beispielsweise feuchte Wände oder morsche Holzträger – sind sie häufig der erste Indikator für möglicherweise gravierende Gebäudeschäden. Holl zufolge sind 50 Prozent aller auftretenden Ameisen Materialschädlinge. Indem sie sich Platz für den Nestbau verschaffen, vergrößern sie den schon bestehenden Schaden. Das kann sogar so weit führen, dass umfangreiche Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen nötig werden – der Ameisenbefall wird dann zum deutlich geringeren Problem.

Wer den Verdacht hat, die Insekten könnten sich in seiner Wohnung niedergelassen haben, der sollte daher umgehend Rat vom Fachmann einholen, sagt Schädlingsexpertin Holl: „Die Bestimmung der Ameisenart ist dann das A und O. Wer erst noch versucht, die Ameisen auf eigene Faust zu bekämpfen, der verschwendet unter Umständen wertvolle Zeit.“

Ameisen auf Futtersuche vorbeugen

Bei lediglich auf der Nahrungssuche hereinwandernden Ameisen gilt: Wer die ungebetenen Besucher von vornherein erfolgreich davon abhält, überhaupt in die Wohnung zu kommen, der muss sich hinterher keine Gedanken darüber machen, wie er sie wieder loswird. Als wichtigste vorbeugende Maßnahme sollten daher alle potenziellen Futterquellen für Ameisen abgestellt werden. Dafür ist es sinnvoll, Lebensmittelvorräte in Behältern mit Gummidichtungen zu verpacken – das gilt auch, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn Kühlschranktüren halten einer Ameiseninvasion in der Regel nicht stand.Abfall- und Kompostbehälter sollten ebenfalls stets dicht verschlossen sein und regelmäßig entleert werden.

Auch Futternäpfe mit Tiernahrung locken Ameisen an, deswegen ist es ratsam die Näpfe immer zu säubern. Weiter gibt es Pflanzen, die mit süßlichem Saft Ameisen anlocken. Diese könnten einen Platz auf der Terrasse statt im Wohnzimmer finden.

„Als weitere wichtige Maßnahme kann man den Ameisen die Zugangswege versperren, indem man die Gebäudehülle abdichtet“, rät Tristan Jorde von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dazu macht man sich gezielt auf die Suche nach Rissen, Spalten und Fugen an Außen- und Innenwänden und dichtet diese mit Silikon- oder Spachtelmasse oder auch mit Leim ab.

Wenn sie da sind: Ameisen natürlich bekämpfen

Grundsätzlich gilt: Chemische Mittel zur Ameisenbekämpfung sollten ausschließlich vom Fachmann angewendet werden. Die starken Nervengifte töten nicht nur Ameisen, sondern auch alle anderen Insekten in ihrem Wirkungsfeld. Darüber hinaus können sie auch die menschliche Gesundheit schädigen.

Haben sich Ameisen nur in die Wohnung verirrt, sollten Betroffene daher auf natürliche Abwehrmaßnahmen setzen. So bringen starke Aromen wie Farnkraut, Wachholder, Kerbel, Lavendel oder Zitrone die Ameisen durcheinander, wenn man sie auf ihren Straßen auslegt. Zimt oder Essig mögen die Tierchen ebenso wenig wie Neembaum- oder Lavendelextrakt.

Zu den bewährten – aber grausamen – Hausmitteln gegen die Sechsbeiner gehören Backpulver und Hirschhornsalz: Beide mit Zucker gemischt, werden von den Ameisen gern gefressen, sie blähen sich dann in ihrem Magen auf und töten die Tiere.

Auf seiner Internetseite stellt der VFöS umfangreiche Informationen über Schädlinge zur Verfügung.

Das Anliegen Tierfang

 

T I E R S C H U T Z U N D FA L L E N S T E L L E N

Politik und Öffentlichkeit sehen die  Fangjagd kritisch. Dass aber nicht nur sachkundige Jäger Tiere fangen, wird  übersehen. Mitte Oktober setzten sich  deshalb verschiedene Fallensteller an einen Tisch, um einen Arbeitskreis zu gründen. Vor Ort war FABIAN NEUBERT.

Ganzer Artikel aus Wild und Hund 22/2011:

Tierschutz_und_fallenstellen_im_visier_22_11

 

Frau-Bärbel-Holl-1-Vorsitzende

20 Jahre VFöS e.V. – Ein Grund zu feiern

Foto: Frau Bärbel Holl, 1. Vorsitzende

20 Jahre VFöS e.V. – Ein Grund zu feiern für die ökologische Schädlingsbekämpfung

 

Essen/Brühl – Der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung (VFöS e.V.) beging die Feierlichkeiten zu seinem 20 jährigen Bestehen an diesem Wochenende im Phantasialand zu Brühl.
Anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VFöS feierte der Verein, sozusagen im Vorhinein, sein 20 jähriges Bestehen.

Der VFöS e.V. wurde am 20. August 1998 in Frechen bei Köln gegründet. Der Verein verstand sich zunächst lediglich als eine Alternative zu bestehenden Vereinen. Einer der Dinge, der sich der Verein schon bald nach seiner Gründung mit großem Eifer angenommen hatte, war die Fort- und Weiterbildung. Wobei der VFöS hier mit einem Novum aufwartete. Die Referenten kamen sowohl aus den eigenen Reihen als auch von unterschiedlichsten Institutionen. Auch wurden stets die jungen Kolleginnen und Kollegen angehalten, über ihre Erkenntnisse, ihre Eindrücke oder ihre Erfahrungen zu referieren. So durchbrach der VFöS eine gängige Praxis, eine Tradition. Die Einbindung externer Referenten, die zum Teil mehrfach auch über verschiedene Themen Vorträge abhielten, war nicht nur Ausdruck der Wertschätzung dem VFöS und seiner Mitglieder gegenüber; es war nicht selten auch der Auftakt eines intensiven, über die Jahre kontinuierlichen Wissenstransfers.

20 Jahre nach seiner Gründung stellt sich der VFöS als ein verlässlicher Partner für bestehende und kommende Beziehungen zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern und externen Partner dar. Der Verein hat sich zu einem respektablen Berufsverband gewandelt. Auch in den nächsten 20 Jahren wird der VFöS die Interessen seiner Mitglieder vertreten. Dies kann nur mittels einer kontinuierlichen Mitarbeit in den unterschiedlichsten Gremien stattfinden, die sich selbst in irgendeiner Weise mit der Bekämpfung von Schädlingen befassen. Hierzu gehören z.B. Ministerien, Umweltverbände, diverse Behörden und viele andere.

Ebenso wird der VFöS seine Seminare auch in den nächsten 20 Jahren anbieten und ausrichten. Es werden bekannte, berufsbezogene, aber auch „artfremde“ Themen behandelt werden. Hierdurch soll erlerntes Wissen gefestigt, das Interesse für neue Themen geweckt werden; auch dann, wenn solche Seminare zunächst keinen erkennbaren „Nutzen“ für den Beruf erkennen lassen. Über den Tellerrand schauen wollen und aus dem Gehörten Alternativen und Möglichkeiten für den Beruf finden. Der VFöS wird in den kommenden 20 Jahren seinem Namen gerecht werden müssen. Herzu sind der Verein, sind seine Mitglieder aufgerufen, dem ökologischen Gedanken einen größeren Raum in ihrem Handeln einzuräumen. Auch dies wird in Seminaren vermittelt werden müssen.

Der VFöS hat in den ersten 20 Jahren seit seiner Gründung zahlreiche Grundsteine gelegt und hat beständige Allianzen geschaffen. Dies wird auch weiterhin so bleiben. So wird der VFöS noch in diesem Jahr der CEPA, der Confederation of European Pest Management Associations, beitreten.

Dem amtierenden Vorstand gehören Frau Bärbel Holl, 1. Vorsitzende, Frau Sigrid Bänsch, 2. Vorsitzende, Herr Georg Eckel, 3. Vorsitzender, Frau Maritha Eisengräber, Sekretärin, und Herr Peter Lieving, Pressesprecher, an.

– Quelle/Foto: VFöS e.V.

 

Presselinks:

http://www.onlinezeitung.co/news/datum/2018/03/19/20-jahre-vfoes-ev-feierlichkeiten-im-phantasialand-bruehl/

 

http://www.hygiene-netzwerk.de/ein-grund-zu-feiern-fuer-die-oekologische-schaedlingsbekaempfung

 

Schaben in Wuppertal und Umgebung bekämpfen

Schaben bekämpfen in Wuppertal und Umgebung

 

Orientalische Schabe
Orientalische Schabe

Orientalische Schaben im Gebäude

Wie kann es zu einem Befall von Orientalischen Schaben kommen?

Schaben bekämpfen  in Wuppertal und Umgebung

Orientalische Schaben können über das Kanalsystem, Versorgungsleitungen und/oder Fernwärmeleitungen ins Gebäude gelangen.In einigen Fällen auch eingeschleppt werden.
Bei vorhandenem Befall im Keller, dort beginnt das Problem meistens, kann man sich die Orientalischen Schaben mit Kartons oder anderen Behältnissen in die Wohnungen oder Büros tragen.
Ebenso bewegen sich die Orientalischen Schaben an den Versorgungsleitungen entlang oder sitzen unter den Aufzügen und sind so in der Lage sich im gesamten Gebäude zu verteilen.

Wovon ernähren sich Orientalischen Schaben?

Sie sind “Allesfresser“, können also an alle Lebensmittel gehen, fressen aber auch Insekten oder die eigenen toten Tiere und in der Krise auch die lebenden. Ausserdem können sie wochen- oder monatelang hungern. Kannibalismus, lange hungern , alles fressen, sich an alle Temperaturen anpassen…….dies sind geniale Überlebensstrategien.

Hinzu kommt noch, dass der Nachwuchs (Nymphen) geschützt in  Eipaketen (Ootheke, siehe Foto) abgelegt wird.Die Entwicklung dauert im optimal Fall 6-8 Wochen oder aber mehrere Monate.
Aus jedem Eipaket kommen 16 Nymphen.

Wie kann man den Befall von Orientalischen Schaben erkennen oder nachweisen?

Man kann tote oder lebende Schaben finden. Sieht man tagsüber viele Schaben, ist der Befall massiv, wahrscheinlich sind dann alle Verstecke überfüllt. Schaben sind ansonsten nachtaktiv.
Bei starkem Befall sieht man auch massenhaft abgesetzten Kot
( siehe Foto) oder evtl.Mengen von leeren oder noch geschlossenen Eipaketen.
Sollten sie unsicher sein, weil ihnen beim Licht anknipsen ein unbekanntes Tierchen über den Fuss huschte und sie den Verdacht auf Orientalische Schaben haben, empfehlen wir das Aufstellen von Schabenklebefallen mit Lockstoff.

 

Geschlossene Eipakete in einem Kabelschacht
Geschlossene Eipakete in einem Kabelschacht

 

Massenhaft abgesetzter Kot in einem Kellerraum
Massenhaft abgesetzter Kot in einem Kellerraum

Geht eine Gefahr von  Orientalische Schaben aus?

Schaben können sich sehr flach machen und in kleinste Zwischenräume zwängen, so können sie in techn. Anlagen und elekt. Geräte wie Computer u.s.w. gelangen und dort Störungen hervorrufen.So werden auch schonmal Aufzüge ausser Betrieb gesetzt.

Schaben überlaufen auf ihrer Futtersuche auch Flächen, auf denen Lebensmittel ausgebracht werden, so können Krankheitserreger, die an den Schaben haften verteilt werden und dann über Lebensmittel von dem Menschen aufgenommen werden. Zusätzlich würgen sie den Kropfinhalt raus und/oder verkoten Flächen, auch so kann es zu einer Übertragung von Erregern kommen.

Kann man Orientalischen Schaben bekämpfen?

 

Schabenklebefallen
Schabenklebefallen

Wir bekämpfen Schaben mit für die Raumnutzer völlig unbelastenden Fraßgelen. Es braucht auch während des  Ausbringens niemand den Raum zu verlassen.Die Raumluft wird nicht, wie bei herkömmlichen Insektensprays, belastend.
Deshalb raten wir vom Selbsteinsatz dieser Sprays dringend ab. Zumal sie oft nicht stark genug sind,um die Tiere abzutöten.Die Orientalischen Schaben werden zwar aus ihren Verstecken ausgetrieben und flüchten dann aber in andere Bereiche. Dies sollte nicht sein, erschwert die fachliche Bekämpfung und ist  keine Lösung des Problems.

 

Eipaket
Eipaket

Sollten sie Verdacht auf Befall von Orientalischen Schaben ( auch genannt:gemeine Küchenschabe, Kakerlake) haben, rufen sie uns an.
Gerne beraten wir sie ausführlich am Telefon.Sie können bei uns auch Schabenklebefallen erwerben zur Befallsermittlung.
Bei einer Ortsbesichtigung klären wir sie dann über die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen sowie über die anfallenden Kosten und die evt. möglichen Abwehrmaßnahmen auf.
Bewahren sie die Ruhe, auch wenn Orientalischen Schaben Hygiene- und Materialschädlinge sind, besteht meist kein Grund zum übereilten Handeln.

Radiogeschichten

Die Fiesen Fünf – Radiogeschichte wdr

KiRaKa – Kinderhörspiel im WDR:

Am 16.1.2018 und  21.1.2018 hat Bärbel Holl in dem nachfolgenden Hörspielen für Kinder über Flöhe und Bettwanzen gesprochen.

Audio: Die Fiesen Fünf – Radiogeschichte – KiRaKa Kinderhörspiel …

https://www1.wdr.de › kinderhoerspiel

KiRaKa – Kinderhörspiel im WDR:
Iiiiieh, was krabbelt denn da? Sie sind zwar winzig klein, aber trotzdem kann man sich vor ihnen schon fast fürchten. Läuse, Flöhe, Zecken oder Wanzen sind lästige Plagegeister.

 

 

 

Spitzmaus

Mäuse bekämpfen in Wuppertal Spitzmausbefall im und um Gebäude

Mäuse bekämpfen in Wuppertal  / Spitzmäuse
Spitzmausbefall im und um Gebäude

Sind Spitzmäuse Mäuse?

Viele Spitzmausarten leben um unsere Gebäude herum ( egal ob diese privat oder gewerblich genutzt werden ) und ab und zu machen sie es sich z.B. in den Dämmungen der Häuser gemütlich.
Wichtig für Sie ist es zu wissen, dass Spitzmäuse nicht zu den Mäusen/Nagetieren gehören, da führt uns der Name in die Irre.
Es sind Insektenfresser und keine Schadnager!
Sie brauchen also keine Angst vor Nageschäden an Kabeln u.s.w. zu haben oder, dass sie sich in die Innenräume durchnagen und dort alles zerstören.

Sind Spitzmäuse nützlich?

Ja, sie verzehren jede Menge Insekten, deren Larven, Regenwürmer oder andere wirbellose Tiere, wie Kröten oder kleine Schlangen. Sie haben ein Gift, um Tiere, die doppelt so gross sind wie sie, zu überwältigen.
Sie sind also quasi kleine Schädlingsbekämpfer!
Hinzu kommt, dass Spitzmäuse einen rasanten Stoffwechsel haben, deshalb sind sie ständig auf Futtersuche.

Wann und warum können Spitzmäuse zu einem Problem werden?

Wenn sie sich in den Zwischenwänden,Hohlräumen, Dämmungen, Rollladenkästen u.s.w. der Gebäude häuslich einrichten…..denn, sie setzten Unmengen von Kot ab, fast unvorstellbar für so ein winziges Tier,und verschmutzen so die Bereiche.
Zudem kann sich ein sehr unangenehmer Geruch entwickeln, der bis in die Innenräume eindringt. Schuld daran ist ein moschusartiges Sekret, welches die Spitzmäuse absetzen um ihr Revier zu markieren.

Spitzmausbefall erkennen:

Spitzmäuse setzen Unmengen von Kot ab, dieser ist für einen Laien kaum vom Kot der Wanderratten zu unterscheiden.
Da die Kotpillen der Spitzmäuse fast so gross sind, wie die der Wanderratten. ( siehe Fotos)
Dies führt oft zu einer Fehleinschätzung des Befalls, Sie bekommen Panik vor Ratten und dabei handelt es sich um harmlose Spitzmäuse. Dann werden oft fälschlicherweise Rattenköder ausgelegt. Dies sollte nicht sein und löst auch nicht das Problem.
Zum einen stehen Spitzmäuse unter Naturschutz zum anderen gehen sie auch gar nicht an diese Köder.

Wir helfen Ihnen bei ungeklärten Problemen mit Kot und Geruch gerne weiter, da wir fachlich in der Lage sind, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Zudem haben wir spezielle Mittel zur Vergrämung der Spitzmäuse und auch Möglichkeiten in vielen Fällen die Zugänge mit Spezialbändern abzudichten.
Ein Beratungstermin vor Ort kostet Sie komplett € 87,00 zzgl. MwSt..
Mäuse bekämpfen in Wuppertal, Solingen,Remscheid und Hilden.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf, die ausführliche Beratung am Telefon von Fachkräften ist kostenfrei.

volle kanne

Schädlinge in Privathaushalten -ZDF Beitrag

Schädlinge in Privathaushalten

Frau Holl im Gespräch

Schädlinge in Privathaushalten, mit Frau Holl als Protagonistin
und auch im Live-Interview bei „Volle KanneZDF am: 11.12.17 um 9.00 Uhr

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/schaedlinge-bekaempfen-102.html

und der Beitrag bei WISO-Tipp ab 19.25 Uhr.

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/wiso-tipp-ungeziefer-bekaempfen-was-hilft-gegen-motten-kakerlaken-und-ratten-100.html

oder ganz einfach ab dem 11.12.17 beides in der ZDF Mediathek.
Wir hoffen es wird ein guter und hilfreicher Beitrag.

Waschbären kommen in Wuppertal an!

Waschbären kommen in Wuppertal an!

Waschbären kommen in Wuppertal an!

Waschbären toben durch einen Garten in Sudberg

 

Es quietschte und polterte und dann entdeckten unsere Freunde das possierliche Tier, wie es dabei war,aus dem zuvor umgeworfenen Vogelhaus das Futter genüßlich aufzufuttern.Weder die geöffnete Terrassentür, die zu hörende Musik, noch das Licht störte den Waschbären, dem übrigens noch ein zweiter folgte. Erst durch lautes in die Hände klatschen und rufen verschwanden die Tiere, kehrten aber drei Tage später wieder zurück und holten sich wieder das Vogelfutter. Wir empfahlen unseren Freunden dringend das Vogelhäuschen samt Futter vorerst zu entfernen.
Im Moment wurden die Waschbären nicht mehr gesehen, wahrscheinlich sind sie jetzt bei den Nachbarn und schauen da nach rumliegendem Futter.

Woher kommen die Waschbären?

Ursprünglich aus Nordamerika, wurden dann um 1925 nach Kassel geholt und angesiedelt und sind später auch aus Zuchten entkommen. Im Bereich Kassel und Frankfurt sind die Waschbären mittlerweile in der Nähe der Menschen sehr etabliert.
Aber sie dehnen sich, wie man sieht, von dort in alle Richtungen über das Land aus.

Was fressen Waschbären?

Waschbären sind Allesfresser, ca. 45 Prozent ihrer Nahrung ist pflanzlich, ca. 40 Prozent sind wirbellose Tiere und die restlichen
15 Prozent sind Wirbeltiere.
Sie lieben Obst, Insekten,Eier, Nüsse, Mais, Krebstiere und auch Kleinsäuger wie Vögel usw.
Da sie saisonal abhängig sind, fressen sie sich im Herbst eine dicke Speckschicht an und sind so in der Lage im Winter auch einige Zeit davon zu zehren.


Freunde waren so nett uns die Aufnahmen von den Waschbären in deren Garten zur Verfügung zu stellen. 
danke dafür

Welchen Schaden können Waschbären anrichten?

Waschbären können die Gärten verwüsten, gehen an die Mülltonnen, kippen diese um und suchen dort nach Nahrungsresten. Sie klettern auf Dächer, heben die Ziegel an und wohnen dann dort.An diesen Eintrittsstellen kann es zu Wasserschäden kommen.Ebenso können sie dann dort grosse Verwüstungen anrichten und stören die nächtliche Ruhe, da sie nachtaktiv sind, der Bewohner erheblich.

Was kann man tuen?

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie zuerst ausführlich am Telefon und kommen, wenn notwendig, gerne vor Ort um dann zu sehen, welche Abwehr- und Vergrämungsmaßnahmen notwendig und möglich sind.
Warten Sie nicht bis der Waschbär sich etabliert hat, umso schwerer wird es ihn wieder los zu werden.
So niedlich wie er aussieht, so groß kann doch der Schaden an und in Ihrem Gebäude sein.

ratte

Schädlingsbekämpfung / Rattenbekämpfung

Wuppertal: Ratten im Garten

Wie kann es zu Rattenbefall ums Haus und im Garten kommen ?

Ein Grund kann sein, wenn Sie ( oder Ihre Nachbarn) Vögel oder andere Tiere wie Eichhörnchen, Igel, Katzen usw. füttern.
Wobei besonders Körner die Ratten anziehen.Vom Ursprung sind Ratten Körnerfresser.
Mittlerweile nehmen sie natürlich jegliche Nahrung auf, die wir Menschen ihnen bieten.
Es scheint aber so, dass die Körner in der Beliebtheitsskala ziemlich oben stehen.

Bedenken Sie, wenn Sie Futterstellen einrichten, das Sie schlecht ein Schild aufstellen können mit:
„Nur für Vögel“ oder “ Für Ratten verboten“ oder “ Nur für Tiere, die uns gefallen“.
Das geht leider nicht.

 

Ist eine Ratte schon Befall?

Wenn mal eine Ratte durch Ihren Garten läuft, sich ein paar Körner holt oder aus Ihrem Gartenteich trinkt, ist das noch kein Grund zur Panik, aber zur Vorsicht.
Eine unbeaufsichtigte Terrassentür lädt auch Einzeltiere mal kurz zum Reinschauen ein.
Sollten Ratten regelmäßig auf Ihrem Grundstück erscheinen,
empfehlen wir Ihnen sofort alle Futterquellen zu entfernen und nachzusehen, ob evtl. schon Rattenbauten angelegt wurden.
Leider ziehen die Ratten auch bei Entzug des Futters nicht von alleine wieder aus.Sie haben einen Bewegungsradius von bis zu 1km und so finden sie natürlich auch Nahrung im Umfeld.

Natürlich gibt es noch mehr Gründe, warum Ratten sich auf einem Grundstück niederlassen.
Dies können wir Ihnen bei einem Beratungstermin ( Kosten € 87,00 zzgl. MwSt.) vor Ort alles aufzeigen und natürlich auch einen Weg finden, den akuten Befall der Ratten zu tilgen.

Rufen Sie uns an und Sie bekommen zuerst eine ausführliche, kostenfreie telefonische Beratung zu Ihrem Rattenproblem. Rattenbekämpfung in Wuppertal, Solingen ,Remscheid und Hilgen

Rattenbekämpfung in Wuppertal, Solingen ,Remscheid und Hilgen

Floh

Schädlingsbekämpfung / Flohbekämpfung in der Wohnung

Wie kommen Flöhe in die Wohnung?

Das größte Problem stellen die Katzenflöhe dar, da sie neben vielen verschiedenen Tieren auch den Menschen als Wirt annehmen und sich auch von dessen Blut vermehren können.
Entweder schleppt der eigene Hund oder Katze die Flöhe ein oder sie hatten Besuch mit einem befallenen Haustier oder waren selbst zu Besuch in einer verflohten Wohnung.
Wichtig ist bei dem Verdacht auf Flohbefall erstmal einen Floh zu fangen, den sie dann gerne zu uns zur Bestimmung bringen können.Vielleicht stellen wir ja dann fest, das es sich um Vogel- oder Igelflohe handelt, welche sich nicht von ihrem Blut vermehren können und somit nicht ein so grosses Problem darstellen.

Wie fange ich einen Floh?

Das Abfangen können sie mit doppelseitigem Klebeband vesuchen, welches sie z.B.am Bett befestigen, oder sie stellen eine brennende Kerze in eine Schüssel mit Wasser und einigen Tropfen Spülmittel, am besten stellt man davon gleich mehrere auf oder sie kaufen bei uns eine professionelle Flohlampe (siehe Abbildung).

Die Flohbekämpfung

Wir raten ihnen dringend vom Selbsteinsatz mit toxischen Spraydosen oder Foggern ab. Diese enthalten meistens Nervengifte, belasten also ihre Wohnräume zumal sie diese Mittel ohne jede Fachkenntnis ausbringen— kosten zudem viel Geld und lösen ihr Befallsproblem nur in seltenen Fällen, wie wir aus langjähriger Erfahrung wissen.
Zudem erschwert es unsere Arbeit enorm, wenn sie uns erst nach diesen Sprühaktionen hinzuziehen, da der übrig gebliebene Flohbefall dann sehr versprengt ist.
Haben sie keine Panik, wir können ihre Räume mit einem biol. Mittel behandeln und flohfrei bekommen.

Wir lösen ihr Flohproblem

Am Besten rufen Sie uns bei Befall direkt an und lassen sich erstmal in Ruhe von uns beraten. Die Bestimmung des Flohs, herauszufinden woher der Befall kommt und die Vorbereitung ihrer Wohnung ist hier die Grundlage.