Brauner Pelzkäfer

Aussehen

Brauner Pelzkäfer

Der Braune Pelzkäfer (Attagenus smirnovi) wird ca. 3 bis 5 mm lang. Die Flügeldecken der Käfer sind hellbraun. Kopf und Halsschild sind etwas dunkler gefärbt. Die ebenfalls bräunlich gefärbten Larven werden bis zu 7 mm lang. Ihr ganzer Körper ist mit dichten, eng anliegenden Haaren bedeckt. Am Hinterleib besitzen sie zudem einen Borstenschwanz aus längeren Haaren.

Brauner Pelzkäfer

Abbildung 1: Der Braune Pelzkäfer ist ein häufiger Materialschädling

Lebensweise

Diese Käferart wird regelmäßig in Wohnungen gefunden. Die Entwicklung vom Ei bis zum Käfer dauert bei 20°C ungefähr ein Jahr. Die Käfer sind recht kurzlebig und nehmen meist keine Nahrung mehr zu sich. Sie fliegen gut und werden von natürlichen und künstlichen Lichtquellen angezogen. Die Larven dagegen meiden das Licht und verkriechen sich zwischen Dielenritzen und unter Schränken. Sie fressen Pelze, Felle oder Wolltextilien und können den darin enthaltenen Eiweißstoff Keratin verdauen. Es handelt sich bei ihnen also um echte Nahrungsspezialisten.

Vorkommen

Die Art stammt vermutlich ursprünglich aus Afrika und gelangte über Russland, Tschechien und andere osteuropäische Länder auch nach Deutschland. Im Jahr 1985 wurde dieser Käfer erstmals bei uns gefunden. Mittlerweile ist diese Pelzkäferart in Deutschland weit verbreitet und kommt vor allem in Wohnhäusern vor.

Brauner Pelzkäfer

Abbildung 2: Am Hinterende der langgestreckten Larven fallen einzelne, lange Borsten auf

Wie kann man sich vor Befall schützen?

Vermutlich schleppt man sich diese Käfer vor allem mit befallenen Textilien, Teppichen oder Polstermöbeln ein. Um zu verhindern, dass sich diese Schädlinge in der Wohnung unbemerkt ausbreiten, sollte man zum Beispiel Wollteppiche oder Wolltextilien regelmäßig gründlich nach Larven oder Fraßspuren absuchen. Besonders Dielenritzen müssen häufig ausgesaugt werden, damit sich hier keine Haare sammeln können von denen sich die Larven ernähren.

Welche Probleme verursachen diese Schädlinge?

Der Braune Pelzkäfer hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland stark ausgebreitet und gilt mittlerweile als ein häufiger Materialschädling. Die Larven fressen Löcher in Wolltextilien oder Wollteppiche und hinterlassen in Fellen und Pelzen kahle Stellen.

Wie kann man diese Schädlinge am besten bekämpfen?

Wenn Sie in Ihrer Wohnung kleine braune Käfer finden und vermuten, dass es sich dabei um den Braunen Pelzkäfer handeln könnte, so sollten Sie ein paar Käfer einem Schädlingsbekämpfungsunternehmen einschicken, das einem Berufsverband angehört. Hier finden Sie kompetente Ansprechpartner, die bestätigen können ob es sich tatsächlich um diese Art handelt. Die Profis helfen Ihnen auch dabei die Quelle des Befalls zu finden und wissen genau mit welcher Methode man diese Schädlinge am besten bekämpfen kann.

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© Dr. Martin Felke, Text und Fotos

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Beratung vor jeder Schädlingsbekämpfung

Was ein Schädling ist, wie er sich verhält und welchen Schaden er anrichten kann, ist für den Betroffenen oftmals nicht ersichtlich. Überreaktionen und eigene, voreilig durchgeführte Maßnahmen sind meist die Folge. Dies nützt lediglich den Schädlingen und richtet in einigen Fällen Schäden an, die für Mensch und Umwelt nicht unerheblich sind.

Einzig eine gründliche Beratung kann hier Abhilfe schaffen. Eine solche Beratung findet unsererseits vor jeder Maßnahme statt. Unser Ziel ist es, jeden Kunden nach Kräften über die Art des Schädlings, mögliche Ursachen und Folgeschäden zu informieren.

Bestimmung der zu bekämpfenden Schädlinge

Der Bekämpfung von Schädlingen geht immer auch eine eindeutige Bestimmung voraus. Ohne diese Vorarbeit kann eine Maßnahme gar nicht oder nur mit sehr geringem Erfolg durchgeführt werden.

Die eindeutige Bestimmung der zu bekämpfenden Schädlinge, die daraus resultierenden Erkenntnisse in Bezug auf Biologie, Verhalten und dem möglichen Schadbild sind entscheidend für den Erfolg einer Maßnahme und verhindern überdies den Einsatz nicht angemessener und daher für Mensch und Umwelt schädlicher Mittel.

Schädlingsbekämpfung dient nicht dem blindwütigen Abtöten von Lebewesen, sondern dem Erhalt unserer Gesundheit, dem Schutz unserer Nahrungsmittel und unserer Produktionsmittel. Eine Bekämpfung muss daher zielgerichtet, umweltverträglich und mit Rücksicht auf die menschliche Gesundheit durchgeführt werden.

Umweltverträglich heißt in erster Linie, dass die einzusetzenden Mittel und die zu ergreifenden Maßnahmen so zu gestalten sind, dass weder Mensch noch Umwelt oder Nicht-Zielorganismen hierdurch beeinträchtigt werden. Unser Handeln verfolgt diesen Grundsatz. Wir arbeiten giftfrei, solange es Ihnen nicht schadet.

Detalierte Informationen zu unserer Vorgehensweise finden Sie unter Leistungen!